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Samstag, 10. April 2010

Neuer Gesamtblog Gedichte und Malen

Ich habe die beiden Blogs zusammengefaßt.
Ab nun findet Ihr die beiden Themen
Malerei und Gedichte
HIER!
~*~
Ich hoffe von ganzem Herzen, daß Ihr mir auch bei den
NEUEN
Blogs die Treue halten werdet.

Und ich bedanke mich für Euer Verständnis und Euer Interesse!
~*~
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸

 

(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª

 Nachtrag:

Ich habe mich im Dezember 2012 entschlossen,

diesen Blog (auch) weiter zu führen und werde sporadisch

immer wieder Gedichte posten!

Dienstag, 6. April 2010

Baum der Liebe

Baum der Liebe
~~~~~~~~~~~~

Seht nur an die Bäume,
ihre Kronen sind weiß-rosa übertaucht;
wiegen sich wie in sanften Träumen,
wenn sie leicht der Frühlingswind anhaucht.
~
In einem großen Schrebergarten,
steht ein Baum, selten so schön,
auf Mutter Sonne muß er nicht warten,
denn seine Blüten - die werden nie vergeh'n.
~
"Seht nur," die anderen herum raunen,
"seine Blüten aus Silber!", sie staunen,
"Golden sind seine Triebe -
das ist der Baum der Liebe!"
~
Er blüht schon viele tausend Jahre,
ist so alt wie die Welt,
und strahlend schön wie am ersten Tage,
und verkäuflich um kein Geld.
~
Durch sein Geäst klingt Musik,
oft löst sich ein Tropfen, fällt zu Boden,
denkt der Baum wehmütig zurück?
War es Tau oder eine von vielen Tränen?
~
Am Tage spiegelt sich golden die Sonne,
in der Nacht silbern der Mond,
und dann auch noch eitel viele Sterne,
ein heller Schein stets über der Krone thront.
~
Da, ein Vöglein fliegt auf einen Zweig
und fängt voll Freude zu singen an,
und es schallt über Berg und Tal, so weit,
es wird erhört, irgendwo, irgendwann!
~
Viele, die wachen Ohres sind,
und voll offenen Herzen lachen,
hören die Melodie, so lind,
zu einem neuen Leben werden sie erwachen.
~
Oh seht, dort kommt ein Paar!
Noch gehen sie auseinander,
es ist doch wunderbar, Jahr für Jahr,
wenn zwei Leute hierher zum Baume wandeln.
~
Nun werden sie ihn erblicken
und kommen langsam auf ihn zu,
ihre Herzen, am Anfang erschrecken
und jauchzen auf im Nu!
~
Sie reichen sich die Hände
und setzen sich unter'm Baum,
ihre Blicke sprechen Bände,
sie vergessen Zeit und Raum.
~
Der Baum, prächtig und glitzernd,
wiegt rauschend seine dichte Krone,
mächtig, schirmend und schützend,
leuchtet er mehr als die Sonne.
~
Wenn die Beiden sich schließlich erheben,
hat sich ihnen die Liebe offenbart,
werden sie Hand in Hand weitergehen,
hat sich dieser Tag auch oft gejährt.
~
Wie dieser Baum, so ist die echte Liebe,
ob Winter, Sommer, Tag oder Nacht,
jung und golden wie seine Triebe,
so geschieht es, wenn ein Herz erwacht!

Luna, 2. April 1974
(Bild J.Waterhouse)
~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gedicht ist eines von vielen.
Ich habe es mit 17 Jahren geschrieben.
Da habe ich meinem Mann schon gekannt und geliebt.
~~~~~~~~~~~~~~~~
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen ewigandauernden Frühling unter dem Baum der Liebe.....;oD
♥☼♥
....
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª


Freitag, 2. April 2010

Der Ostersparziergang

Der Osterspaziergang

 
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!


Der Osterspaziergang (Johann Wolfgang von Goethe, Faust I)

~*~

( ),,( )
(=':'=)
ﻶﻉჱﻶﻉ═¤═(,,)♥(,,)═¤═ﻶﻉჱﻶﻉ

Allen, die vielleicht vor Ostern keine Zeit mehr haben,
wünsche ich ein schönes Osterfest!!
Selbst werde ich mich bemühen,
weiterzuposten.
("Radio Erivan" sendet weiter...;D)

♥☼♥
....
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª

Mittwoch, 31. März 2010

Henne oder Ei?

Henne oder Ei?

Die Gelehrten und die Pfaffen
streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen -
wohl die Henne, wohl das Ei!

Wäre das so schwer zu lösen -
erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen -
darum hat´s der Has` gebracht!

Eduard Mörike
1804-1875


♥☼♥
....schöne Ostertage....
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª

Dienstag, 30. März 2010

Frühling


Theodor Fontane (1819-1898)

FRÜHLING
 
Nun ist er endlich kommen doch
In grünem Knospenschuh;
»Er kam, er kam ja immer noch«,
Die Bäume nicken sich's zu.
Sie konnten ihn all erwarten kaum,
Nun treiben sie Schuss auf Schuss;
Im Garten der alte Apfelbaum,
Er sträubt sich, aber er muss.
Wohl zögert auch das alte Herz
Und atmet noch nicht frei,
Es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
Und März ist noch nicht Mai.«
O schüttle ab den schweren Traum
Und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag's auch du.

♥☼♥
......nun wünsche ich Euch einen schönen
Frühlingsdienstag....habt eine gute Karwoche!....
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª

Sonntag, 28. März 2010

Des Krokus Mehrzahl

Des Krokus Mehrzahl

Krokus blüht auf Frühlingswiese.
Kaktus sticht, der ist gemein.
Atlas heißt ein Buch, ein Riese.
Doch es gibt ja nicht nur ein'n.
 
Mehr als einen, pluralistisch,
dürfen wir Atlanten nennen.
Zweimal Kaktus, ganz puristisch,
lernen als Kakteen wir kennen.
 
Doch der Krokus, schnell zu sehen,
will sich keiner Regel beugen.
Denn Krokanten und Krokeen
gibt es nicht, ich kann's bezeugen.

Der Krokus schwimmt nicht gern im Nil.
Er ist kein Kuss vom Krokodil.
Das hieße nämlich Kroko-Kuss
und klingt genau wie Schoko Kuss.

Doch ersterer, sehr zum Verdruß
ist leider nichts als reiner Stuß.
Sind's also zwei, drei, vier, ganz viel,
heißt's Krokusse im Sprachenspiel

Arne Bister

~*~Schönen Wochenstart Euch allen....

....
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª

  

Freitag, 26. März 2010

Auwald zu Frühlingsbeginn

Auwald zu Frühlingsbeginn

Im Frühlingsleuchten, im Ersten,
gehe ich durch die Natur ....
sie ist nun voll im Bersten....
aber,...was sieht mein Auge nur?
An den Büschen und den Bäumen,
lassen sich die Knospen bloß erahnen,
aber bald werden Blätter säumen,
die Äste, die noch Kahlen.
Und doch, die Kraft,
die nun entsteht,
wenn alles kommt in Schwung und Saft,
ist stark, sanft, still, unseren Augen teilweise verwehrt.

Nur am Boden, schau, hie und da,
Schneeglöckchen, und dort, Bärlauch,
hier ist der Lenz be-greifbar,
und im Herzen, ja, wohl auch.
~
Luna, 26.3.2010






Ich wünsche Euch schöne Frühlingstage....
Danke für Euer Interesse an meinen Gedichten....
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª



Mittwoch, 24. März 2010

ღღDas Gefühl der Liebeღღ

Das Gefühl der Liebe
 ღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღ

Das Gefühl der Liebe,
überdauert Welten,
im Zeitgetriebe
bleibt es bestehen.
Nein, man kann es nicht erklären,
was eine Begegnung begab,
unter zwei sich Fremden,
und doch soviel Tiefe zwischen ihnen lag.
Noch vor dem ersten Schritt,
noch vor dem ersten Wort,
kam die Ahnung mit,
Dich kenne ich, von einem anderen Ort.
'Von einer anderen Zeit,
von einem anderen Leben,
jedoch bin ich nicht bereit,
mich da wieder hineinzubegeben.'
Das sagte der Verstand,
der es nicht verstand und jetzt noch immer nicht versteht,
jedoch im Inneren war entbrannt,
Verwirrnis, Angst, Gefühl, alles verdreht.
Im Leben stehend, wissend,
eine Basis zu haben, liebend,
doch dieser Mensch, diese Seele,
macht alles plötzlich wehe.
Dem anderen ging es genauso,
sie haben sich gekannt, er-kannt,
da standhaft zu bleiben im Hier, im Wo,
war schwer, wichtig, unbenannt.
So gingen zwei Seelen wieder
voneinander, aus dem Heute,
die sich Gestern viel bedeutet, 
den Weg der Vernunft, brav, bieder,
jedoch, ich weiß es ganz gewiß,
daß keine Liebe je verloren ist.
Wie ein Hauch über Zeit und Raum,
bestehend; anders, als ein Traum.
~*~
Luna, 24.3.10
PS: Diese Begegnung ist wahr und 21 Jahre her.
Eine vertrocknete Rose und eine Ansichtskarte blieben mir als Andenken.
Aber es ist alles richtig so gewesen.

"Er" sah Kenny Rogers sehr ähnlich...

 
~*~
Schöne Frühlingstage!
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª

Sonntag, 21. März 2010

An Luna

 An Luna
Schwester von dem ersten Licht,
Bild der Zärtlichkeit in Trauer!
Nebel schwimmt mit Silberschauer
Um dein reizendes Gesicht;
Deines leisen Fußes Lauf
Weckt aus tagverschloßnen Höhlen
Traurig abgeschiedne Seelen,
Mich und nächt'ge Vögel auf.

Forschend übersieht dein Blick
Eine großgemeßne Weite.
Hebe mich an deine Seite!
Gib der Schwärmerei dies Glück;
Und in wollustvoller Ruh
Säh der weitverschlagne Ritter
Durch das gläserne Gegitter
Seines Mädchens Nächten zu.

Des Beschauens holdes Glück
Mildert solcher Ferne Qualen,
Und ich sammle deine Strahlen,
Und ich schärfe meinen Blick;
Hell und heller wird es schon
Um die unverhüllten Glieder,
Und nun zieht sie mich hernieder,
Wie dich einst Endymion.

Johann Wolfgang von Goethe
~*~
Schöne Frühlingstage....
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª

Dienstag, 16. März 2010

Schaufel, Kübel, Kanne

 Schaufel, Kübel, Kanne
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Schaufel, der Kübel und die Kanne,
alle warten schon so lange....
Der Rechen, der Zwerg und der Besen
sind schon ewig ohne Beschäftigung gewesen.
~
Das Gartenschild, der Blumentopf und die Zange,
denen allen ist nicht bange,
denn wie Rasenmäher und Gartenschlauch,
wissen diese auch....
~
Der Frühling ist im Kommen,
mit Vogelgezwitscher und Bienensummen,
viel Arbeit wartet auf die Gärtnerhände,
welche bald tätig sind behende.
~
Schaufel, Kübel, Kanne,
auch die alte Zinnbadewanne,
Zwiebel, Erde und der Regenwurm....
nun beginnt wieder das rege Tun.
~
Luna, 16.3.2010
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
In diesem Sinne wünsche ich Euch für die kommenden wärmeren Tage alles Liebe.
Ja, viel Arbeit wartet auf uns, aber auch viel Freude.
ღ-lichst Eure

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 

~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~
 

Dienstag, 9. März 2010

Meister Isegrimm


In seinem Sessel tief versunken
steinern, eisig, ohne Lebensfunken,
so sitzt der Meister Isegrimm
bequem, verankert, stur da drin.

Der junge Lenz kommt zur Türe,
sein Antlitz wie von einem Kind;
und er scheut keinerlei Mühe,
klopft erst zaghaft, dann bestimmt.

Jedoch, man kann es sich denken,
Meister Isegrimm will das nicht hören!
"Junger Lenz, verschwinde, sonst werde ich kämpfen,
von Dir lasse ich mich sicher nicht stören!"


"Meister Isegrimm, komm', Du bist müde,
ich sehe Dein Gesicht, des Winters Bürde,
Dein Alter macht Dir schon sehr zu schaffen,
komm', geh' und lege Dich für ein Jahr zum Schlafen!"


Von innen her kommt dumpfes Brummen
zu Boden fällt der Sessel mit lauten Grummen.
Auch der Tisch mit den EIseszapfen und dem Schnee,
zerbricht unter der Last des Alten Weh.


Als der junge Lenz das Tor geöffnet,oh seht,
gar linde Luft den Meister umweht.
Auf seinen Holzstock gestützt, so humpelt er,
ganz langsam am Jungen vorbei, so schwer.


Dabei rieselt aus seinen Mantelfalten
und den zerfurchten Taschen
noch so manches Eis, so manche weiße Glitzerpracht,
die er nach dem Herbst gar viel mitgebracht.


Der Frühling, gewandet in hellem Grün,
sieht den Isegrimm zieh'n.
Und verwandelt ringsum die Welt,
in ein buntes warmes Blütenfeld.

Luna, 9.3.2010
~*~
Vielleicht gefällt Euch das Gedicht,
das mir soeben eingefallen ist.
Seid lieb gegrüßt !
(Isegrimm ist eigentlich ein alter Wolf.
Aber ich nahm mir die dichterische Freiheit
und habe den alten grimmigen Winter
auf Isegrimm getauft.
Denn wer sagt, daß nur ein Wolf so heißen darf? ;D)

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 

~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~




Schleppt den Frühling in den Kerker....




Schleppt den Frühling in den Kerker
denn er ist ein Demagog
weil er der gewohnten Herrschaft
seines Vaters entzog
Uns um unsere langen Nächte
und den schönen Schlaf betrog
Schleppt den Frühling in den Kerker
denn er ist ein Demagog
Schleppt den Frühling in den Kerker
der die Welt in Aufruhr bringt
Bäche rauschen, Bäume flüstern
jeder Vogel zirpt und singt
und auch in die Menschenherzen
wunderbare Regung dringt
Schleppt den Frühling in den Kerker
der die Welt in Aufruhr bringt
Schleppt den Frühling in den Kerker
setzt den Winter auf den Thron
Legitim ist nur der Winter
und ein Demagog sein Sohn
Dieser aber will nichts weiter
nichts als Revolution
Schleppt den Frühling in den Kerker
setzt den Winter auf den Thron

(30.4.1842)August Heinrich von Fallersleben
~*~
Starker Tobak auf den ersten Blick.
Aber wenn man sich in dieses Gedicht vertieft,
erkennt man den sehr hintergründigen Humor,
der diese Zeilen beflügelt.

Aber er muß er mal kommen, der Lenz.
Es scheint die Sonne bei uns, noch,
aber es hat grad mal Null Gräder.
~*~

Schleppt den Winter in den Kerker.....;D

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 

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Sonntag, 7. März 2010

Ziehn die Schafe.....

Ziehn die Schafe von der Wiese,
Liegt sie da, ein reines Grün,
Aber bald zum Paradiese
Wird sie bunt geblümt erblühn.

Hoffnung breitet lichte Schleier
Nebelhaft vor unsern Blick:
Wunscherfüllung, Sonnenfeier,
Wolkenteilung bring uns Glück.

Weiß wie Lilien, reine Kerzen,
Sternen gleich, bescheidner Beugung,
Leuchtet aus dem Mittelherzen,
Rot gesäumt, die Glut der Neigung.

So frühzeitige Narzissen
Blühen reihenweis im Garten.
Mögen wohl die Guten wissen,
Wen sie so spaliert erwarten.

Joh.W.Goethe, 1827
~*~
Schönen Wochenbeginn...
und alles Liebe!

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 

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Mittwoch, 3. März 2010

Morgenlied

MORGENLIED
(Die Sterne sind erblichen)

 
Die Sterne sind erblichen
Mit ihrem güldnen Schein,
bald ist die Nacht entwichen
der Morgen dringt hier.

Noch waltet tiefes Schweigen
im Tal und überall.
Auf frischbetauten zweigen
singt nur die Nachtigal

Sie singet Lob und Ehre
dem hohen Herrn der Welt,
der über'm Land und Meere
die Hand des Segens hält.

Er hat die Nacht vertrieben
ihr Kindlein fürchtet nichts,
Stets kommt zu seinen Lieben
der Vater alles Lichts.

Authorship * von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) , 1826
~*~
Dieses Gedicht/Lied habe ich einmal im Jahre 1973
in mein Tagebuch geschrieben.
Offenbar hat es mir schon damals sehr gefallen.
Schöne Tage und....

....GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 

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Dienstag, 2. März 2010

Das Frühlingstheater

Busch, Wilhelm (1832-1908)



Das Frühlingstheater...


Daß die Erde inwendig noch munter ist,
seh ich zu zu meiner Freude an den Schneeglöckchen und dem Krokus.
Die Schneeglöckchen,
ohne Furcht vor der grimmigsten Kälte,
spitzen fleissig nach oben.
Sie müssen sich tummeln,
daß sie fertig sind,
eh das Gesträuch überher Blätter kriegt
 und ihnen die Sonne benimmt.
Das Frühlingstheater wäre also auch wieder mal eröffnet.

♥☼♥

Dem ist nichts weiter hinzuzufügen...nur:

Ich wünsche Euch schöne Frühlings-Theater-Tage....;D

....GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 

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Donnerstag, 25. Februar 2010

Die Tulpe























Die Tulpe   Josef Guggenmos

Dunkel
war alles und Nacht.
In der Erde tief
die Zwiebel schlief,
die braune.

Was ist das für ein Gemunkel,
was ist das für ein Geraune,
dachte die Zwiebel,
plötzlich erwacht.
Was singen die Vögel da droben
und jauchzen und toben?
Von Neugier gepackt,
hat die Zwiebel einen langen Hals gemacht
und um sich geblickt
mit einem hübschen Tulpengesicht.

Da hat ihr der Frühling entgegengelacht.

♥☼♥

In diesem Sinne schöne Vorfrühlings-Tage!

GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
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Mittwoch, 24. Februar 2010

Auf der Treppe saß ein Mädchen.....

 


Auf der Treppe sass ein Maedchen
Auf der Treppe saß ein Mädchen,
ein graues Kätzchen auf dem Schoß.
"Dreimal drei ist zwölfundzwanzig",
flüsterte es ihm ins Ohr.

"Aber ja nicht weitersagen!"
Ernst sah es das Kätzchen an.
Keine Sorge! dacht ich, als ich's
im Vorübergehn vernahm.

Katzen kann man alles sagen.
Was man auch zu ihnen spricht,
sie verraten kein Geheimnis.
Katzen machen so was nicht!

♥☼♥

Mit diesem süssen Gedicht wünsche ich Euch 

eine schöne Restwoche!

GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
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Montag, 22. Februar 2010

Veilchen

 
Veilchen


Die blauen Frühlingsaugen
Schaun aus dem Gras hervor;
Das sind die lieben Veilchen,
Die ich zum Strauß erkor.

Ich pflücke sie und denke,
Und die Gedanken all,
Die mir im Herzen seufzen,
Singe laut die Nachtigall.

Ja, was ich denke, singt sie
Lautschmetternd, daß es schallt;
Mein zärtliches Geheimnis
Weiß schon der ganze Wald.





Von H. Heine

Noch ist etwas Zeit, aber bald ist es wieder soweit.
Heute habe ich die ersten Winterlinge von heuer entdeckt.
Mit gut zwei Wochen Verspätung.
Aber wenn das milde sonnige Wetter bleibt,
wird dieses Nachinken bald aufgeholt sein.


Viola, mein Püppchen aus Cornelias Werkstatt,
hat aber dauerhaft diese zauberhaften Blümchen bei der Hand.


Schöne Tage....und glG Luna


Samstag, 20. Februar 2010

Vorfrühling...es wird!





Frühling scheint noch so fern zu sein,
und fast findet man sich drein;
jedoch, mit etwas Aufmerksamkeit
bemerkt man dann doch: Der Lenz ist nicht mehr weit.



Noch bedeckt der eisige Schnee
die kalte dunkle Erde,
aber, mit jedem Grad im Plus,
gerät dieses Weiss in Fluss.


Schmilzt dahin und hinterläßt im Topfe,
manch Lacke auf gefrorenem Schorfe.
Und der Vögel lieblicher Gesang,
erklingt mit viel hellerem Klang.


Vorfrühling, der Beginn ist da,
und, es wird wirklich wahr,
bald erblühen Schneeglöckchen und
Winterling,
ach Frühling, wahrhaftig, es wird.
Es wird!

Luna, 20.2.2010
~♥~ 
In diesem Sinne.....
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~


Freitag, 19. Februar 2010

Bäume


Ernst Maria Stadler.



Er wurde im Jahre 1883 in Colmar geboren.

Sein Vater war Ministerialrat und schon früh schloss sich Ernst einer Gruppe
schriftstellerisch ambitionierter Altersgenossen an.
Er veröffentliche Gedichte etc. in den Zeitschriften seines Kreises.
Studiert hat er Germanistik, Romanistik und vergleichende Sprachwissenschaft.
Später war er Privatdozent und Professor.

Im Alter von nur 31 Jahren fiel er im Krieg bei Zandvoorde / Flandern.

Sein Gedicht:


Bäume weiß ich, frühlingsstarke Bäume, denen gärend der Jugend Saft durch glühende Adern singt.

Die lechzend verlangen nach dem Rausche der Erfüllung.

Aber noch starren sie kahl und stumm. Harte Schorfe ketten die vorschwellenden Triebe.

Und in wilden Träumen nur langen sie empor zu dem schaffenden Licht, daß es sie bade in Glanz und Glut.

Weiten sich ihre Äste, daß gierig sie einsögen den zauberstarken Most lauen Sommerregens,
zu erblühen und zu leben gleich ihren Brüdern.

Denn noch kennen sie nicht den Sommerrausch der Erfüllung.
Aber krachend durchwühlt ihren Leib der Lenzstrom der Ahnung.

Wanderer ziehen vorüber, und also spricht einer zum anderen:

"Sehet die Bäume dort, wie kahl sie stehen und stumm!
Kalt schleppt sich ihr Blut, und mürrisch fliehen sie des Lenzes sanft wirkende Kraft.

Lasset sie im Dunkeln, die Finstern!"

So sprechen sie und gehen vorbei.

Und nicht einer, der sähe die stürmenden Flammen der Sehnsucht,
die gierend aus ihren Augen lodern und verzehrend über ihnen zusammengluten .
~*~
Schönes Wochenende Euch allen ...
~♥~ 
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
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Donnerstag, 18. Februar 2010

Leise tritt auf....


 Ferdinand Avenarius



Im Jahre 1856 in Berlin geboren.

Ferdinand war Sohn eines Buchhändlers, sein Stiefonkel war Richard Wagner.
Als Kind war er nicht so arg gesund und musste deswegen das Gymnasium verlassen,
ohne einen Abschluss machen zu können.
Er bildete sich autodidaktisch weiter und studierte (auch ohne Abschluss)
Philosophie, Literatur und Kunstgeschichte.
Die meiste Zeit seines Lebens war er freier Schriftsteller und
Herausgeber der Zeitschriften "der Kunstwart" und "Dürerbund".

Im Alter von 66 Jahren starb er in Kampen/Sylt.

Sein Gedicht:


Leise tritt auf...

Nicht mehr in tiefem Schlaf,
in leichtem Schlummer nur
Liegt das Land

Und der Amsel Frühruf
Spielt schon liebliche
Morgenbilder ihm in den Traum.

Leise tritt auf...


~♥~ 
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
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Dienstag, 16. Februar 2010

Tau-Wetter

Tauwetter
(c) Patricia Koelle
Noch kühlt der Schnee
das schnelle Leben,
es ruht die Spree
im Großstadtstreben.
Weiß stäubt Kinderübermut.
Die Schwäne frösteln still.
Alte suchen Glühweinglut,
doch junges Grünen will:
denn etwas sprießt
nebst eisig Litze -
wie Frühling liest
sich Grases Spitze.
Winterling ist schon befugt
damit es heller werde,
Schneeglöckchen freundlich lugt
aus aufgebrochner Erde.
Gegen Murren
hebt sich Ahnen
von Fliegensurren,
Wolkenfahnen.


~♥~ 
Nun kommen PLUSgrade-
der Schnee wird schmilzen?~♥~ 
 
~♥~ 
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
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Sonntag, 14. Februar 2010

Maria

Maria (15.2.1975)
~~~~**~♥~**~~~~

Ich habe Dich gespürt in mir,
sechs Monate war ich eins mit Dir,
doch das Schicksal, unergründlich,
nahm Dich von mir, unerbittlich.

Mein Kind, wie Du wohl ausgesehen hättest?
Wie Dein Gesicht, wenn Du hättest gelächelt?
Wie Deine Augen, welche Farbe?
...in meinem Herzen bleibt ewig diese Narbe.

Kamst auf die Welt, um zu sterben,
warst noch zu klein, um zu überleben,
sah Dich nur kurz am Bette längs,
....... tief sitzt auch heute noch der Schmerz.

35 Jahre sind vergangen,
aber ich werde immer fragen,
warum ich nicht erleben durfte, Kind,
wie Du erwachsen geworden bist, geschwind.


Irgendwo, da lebt Deine Seele,
bist ein Englein, meine Kleine,
aber in meinem Herzen werd' ich Dich spüren,
mein Leben lang darin behüten.


Habe ich auch zwei geliebte Kinder, inzwischen groß,
muß ich doch leben mit diesem Los,
daß ich Dich verloren habe, Maria-Engelein,
doch irgendwann,da werden wir vereint alle sein.


Luna, 14.2.2010

~♥~
Ich habe Maria (mein Baby, wohl lebend geboren, wurde auf diesen Namen von den
Ordensschwestern notgetauft, da an diesem Tage Maria war.)
in der 24.SSw verloren(15.2.1975), nachdem ich eine Woche im Spital liegend verbracht habe.
Als der Arzt meinte, ich könne mich aufsetzen, fingen zu meinem Schock die Wehen an.
Ich glaube, keine Mutter kann ihre Kinder vergessen, auch, wenn sie auf die Welt kamen,
um Engel zu werden.
Leider weiß ich nicht einmal, wo Maria begraben wurde, denn mir wurde nur erklärt,
daß sie zu Füßen eines Toten mitbegraben wird.
Ich war damals 18 Jahre alt und habe tagelang geweint.
Und heute noch tut es sehr weh.

~♥~
Lg Luna






Samstag, 13. Februar 2010

Liebeslied 1970

 
LIEBESLIED 1970
~~~~~~~~~~~~~~~~

Weißt Du, daß im Weltenplane
dumpf erstünd'  der jüngste Tag,
und mit bodenlosem Kahne
sänk ich vor dem hellen Hag,
wenn nicht Deinen heitren Händen
alle Leiden schier entschwänden...

Weißt Du, daß kein Wasser wäre,
das die heiße Stirne kühlt
und die glutenvolle Zähre
von den weichen Wangen spült,
wenn der Liebe linde Laugen
wüschen keine Fieberaugen...

Weißt Du, daß kein Vogel sänge,
jeder Ton erstickte jäh,
blass der Blumen Blühgehänge
totenfahl die Erde säh,
wenn mich Deine Lippen trügten,
gleich geübten Dirnen lügten...

Weißt Du, daß die Berge brächen,
Sonnen stürben und das Sein,
da in Meeren und in Bächen
ränne Blut vom Totenschrein,
wenn nicht unsre zagen Seelen
liebestrunken sich vermählen...

Gustaf A.Neumann, 1970
(Aus dem Buch "Suchen nach Sinn")
~♥~

 

Schönen Valentinstag!
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~
 

Donnerstag, 11. Februar 2010

Happy Valentine!

 

Valentin

Ein Tag, an dem die Herzen
von mir zu Dir von ZUneigung sprechen,
so manche Rose wird verschenkt,
aber man sich wohl auch denkt,
warum nur an einem Tag Liebe bezeugen,
sie sollte doch niemals mehr enden,
also zeigt Euch Eure guten Gefühle 
immerzu, jeden Tag , wieder auf's Neue.
Luna 11.2.10

 ~~♥~~
Ich wünsche EUch 
ein schönes Valentinwochenende!
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
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Mittwoch, 10. Februar 2010

MAMA



Mama
~~~~~~~~~
Suchen, finden,
abweisen,
Nähe, Fremde, Ferne.
Worte, die lauten und die leisen,
nein, können nicht beschreiben, wie ich es gerne täte.

"Mama, wer warst Du?
Ich spürte DIch so selten.
Auch wenn Du da warst, aber im Nu
trennten uns Gräben und Welten."
 
 MAMA: Ihr Leben
hat sie meinem Vater gegeben,
sie war für ihn da,
dies geht mir sehr nah.

Ich liebte sie (und ihn) immerzu,
mit kindlichen Versuchen, ohne Ruh',
ihr nahezukommen, angenommen sein.
Denn es war soviel zum Schein.
 

"Ich laufe, laufe auf Dich zu,
meine Mama, das bist doch Du?
Aber Deine Türen sind mir verschlossen,
und ich höre tausend Fragen pochen...."


Gedanken in meinem Kinderkopf,
sie raubten mir den Schlaf.
"Mama (Papa), hast Du mich nicht lieb,
daß Du das nicht spürst und nicht siehst?"

Es gäbe viel zu erzählen,
von Leere, von Weh, von Fragen ohne Zahl,
aber kein Kind kann sein Leben wählen,
hat da keine Wahl.

Aufgefangen hat mich meine Teta,
 Kindermädchen, Ziehmama,
sie durfte auch nicht so, wie sie wollte,
gab mir aber mehr, als sie sollte.

Meiner Mutter bin ich nicht gram,
auch wenn es nicht leicht war, unliebsam.
Ich hätte mir nur sehr gewünscht von ihr,
die Erklärung, das Gespräch mit mir. 

Deshalb diese ehrliche Zeilen,
sie sollen hier verweilen,
die guten nahen Momente, ganz sacht,
haben dies wohl vollbracht. 

 

 Luna 10.2.10
~~♥~~
Zum Gedenken 11.2.1915,
der Tag, an dem meine Mutter geboren wurde.
Sie war eine charmante, lebenslustige Frau, Dame, Gastgeberin,
deren Liebe und Sorge in erster Linie meinem Vater galt.
Für ihn war sie da,
mit ihm hat sie die Zeitung damals aufgebaut.
Sie hat mit ihm gelebt, geliebt, gearbeitet.


(hier im Interview 
f.d. Zeitung
mit Hans-Gustl Kernmayr,
Romanautor, Gatte von Marie-Luise Fischer
ihres Zeichens auch Autorin, 
und einem
Redakteur der Zeitung.)





Und uns, meine Brüder und mich,
hat sie gewiß geliebt.
Aber leider war die Zeit viel zu kurz,
die sie für uns hatte.
~~♥~~

GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
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Dienstag, 9. Februar 2010

Gedankensplitter (1947)

GEDANKENSPLITTER
1947


Zwei Menschen, die Sterne suchen,
schnitzen ein Herz.

Waldmoos weiß, dass Liebe nie
Schatten sieht und Teufelshaken.

Liebe sagt sich: Du und ich sind nicht vollkommen,
wie wir sind.
Wir haben uns doch angenommen.


Gustaf A.Neumann
1947
~~♥~~

Diese Zeilen schrieb mein Vater, da hat er meine Mutter, die am 11.2. 95 Jahre alt geworden wäre,
schon gekannt, gemocht, geliebt.
Er selbst war damals 23 Jahre alt.

Es war eine schwere Zeit so kurz nach dem Krieg.
Es war lang nicht sein erstes Gedicht und auch heute schreibt er noch.
Es ist auch ein Band mit einigen von seinen Gedichten erschienen.
Suchen nach Sinn
 ~~♥~~
Ich wünsche EUch 
eine gute Wochenmitte.
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~

Montag, 8. Februar 2010

Schmerz

 

SCHMERZ

Wo kommt Du her
und warum machst Du mein Leben so schwer?
Was willst Du mir sagen?
Wieviel auch immer soll ich ertragen?

Schmerz.
Kommst Du wirklich aus meinem Herz?
Aus der Seele....
ist dies verquere?

Der Pfad ist lange,
oft ist mir bange.
Viele Steine, erschweren die Wege.
Liegen sie auf meiner Seele?

Seele und Körper...das ist Eins,
verbunden wie sonst Kein's?
Schmerz, täglicher Begleiter,
einmal angenommen, so verleiht er....

...verschiedene Kräfte, ungeahnt,
zusammenfassend Kreativität genannt,
lenkt mich ab von mancher Pein;
  ohne sie kann ich nicht mehr sein.

Ja, mal sehen, wie und was so weitergeht,
was das Leben noch für mich bereit hält,
wie auch immer, Gut und Schlecht,
ich kann es nicht ändern, so ist's mir halt recht.
~*~
Luna, 8.2.2010
~*~
Sendungs-Link zum Thema:
~*~
Schönen Wochenbeginn.....
~~♥~~
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
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