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Donnerstag, 25. Februar 2010

Die Tulpe























Die Tulpe   Josef Guggenmos

Dunkel
war alles und Nacht.
In der Erde tief
die Zwiebel schlief,
die braune.

Was ist das für ein Gemunkel,
was ist das für ein Geraune,
dachte die Zwiebel,
plötzlich erwacht.
Was singen die Vögel da droben
und jauchzen und toben?
Von Neugier gepackt,
hat die Zwiebel einen langen Hals gemacht
und um sich geblickt
mit einem hübschen Tulpengesicht.

Da hat ihr der Frühling entgegengelacht.

♥☼♥

In diesem Sinne schöne Vorfrühlings-Tage!

GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~

Mittwoch, 24. Februar 2010

Auf der Treppe saß ein Mädchen.....

 


Auf der Treppe sass ein Maedchen
Auf der Treppe saß ein Mädchen,
ein graues Kätzchen auf dem Schoß.
"Dreimal drei ist zwölfundzwanzig",
flüsterte es ihm ins Ohr.

"Aber ja nicht weitersagen!"
Ernst sah es das Kätzchen an.
Keine Sorge! dacht ich, als ich's
im Vorübergehn vernahm.

Katzen kann man alles sagen.
Was man auch zu ihnen spricht,
sie verraten kein Geheimnis.
Katzen machen so was nicht!

♥☼♥

Mit diesem süssen Gedicht wünsche ich Euch 

eine schöne Restwoche!

GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~

Montag, 22. Februar 2010

Veilchen

 
Veilchen


Die blauen Frühlingsaugen
Schaun aus dem Gras hervor;
Das sind die lieben Veilchen,
Die ich zum Strauß erkor.

Ich pflücke sie und denke,
Und die Gedanken all,
Die mir im Herzen seufzen,
Singe laut die Nachtigall.

Ja, was ich denke, singt sie
Lautschmetternd, daß es schallt;
Mein zärtliches Geheimnis
Weiß schon der ganze Wald.





Von H. Heine

Noch ist etwas Zeit, aber bald ist es wieder soweit.
Heute habe ich die ersten Winterlinge von heuer entdeckt.
Mit gut zwei Wochen Verspätung.
Aber wenn das milde sonnige Wetter bleibt,
wird dieses Nachinken bald aufgeholt sein.


Viola, mein Püppchen aus Cornelias Werkstatt,
hat aber dauerhaft diese zauberhaften Blümchen bei der Hand.


Schöne Tage....und glG Luna


Samstag, 20. Februar 2010

Vorfrühling...es wird!





Frühling scheint noch so fern zu sein,
und fast findet man sich drein;
jedoch, mit etwas Aufmerksamkeit
bemerkt man dann doch: Der Lenz ist nicht mehr weit.



Noch bedeckt der eisige Schnee
die kalte dunkle Erde,
aber, mit jedem Grad im Plus,
gerät dieses Weiss in Fluss.


Schmilzt dahin und hinterläßt im Topfe,
manch Lacke auf gefrorenem Schorfe.
Und der Vögel lieblicher Gesang,
erklingt mit viel hellerem Klang.


Vorfrühling, der Beginn ist da,
und, es wird wirklich wahr,
bald erblühen Schneeglöckchen und
Winterling,
ach Frühling, wahrhaftig, es wird.
Es wird!

Luna, 20.2.2010
~♥~ 
In diesem Sinne.....
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~


Freitag, 19. Februar 2010

Bäume


Ernst Maria Stadler.



Er wurde im Jahre 1883 in Colmar geboren.

Sein Vater war Ministerialrat und schon früh schloss sich Ernst einer Gruppe
schriftstellerisch ambitionierter Altersgenossen an.
Er veröffentliche Gedichte etc. in den Zeitschriften seines Kreises.
Studiert hat er Germanistik, Romanistik und vergleichende Sprachwissenschaft.
Später war er Privatdozent und Professor.

Im Alter von nur 31 Jahren fiel er im Krieg bei Zandvoorde / Flandern.

Sein Gedicht:


Bäume weiß ich, frühlingsstarke Bäume, denen gärend der Jugend Saft durch glühende Adern singt.

Die lechzend verlangen nach dem Rausche der Erfüllung.

Aber noch starren sie kahl und stumm. Harte Schorfe ketten die vorschwellenden Triebe.

Und in wilden Träumen nur langen sie empor zu dem schaffenden Licht, daß es sie bade in Glanz und Glut.

Weiten sich ihre Äste, daß gierig sie einsögen den zauberstarken Most lauen Sommerregens,
zu erblühen und zu leben gleich ihren Brüdern.

Denn noch kennen sie nicht den Sommerrausch der Erfüllung.
Aber krachend durchwühlt ihren Leib der Lenzstrom der Ahnung.

Wanderer ziehen vorüber, und also spricht einer zum anderen:

"Sehet die Bäume dort, wie kahl sie stehen und stumm!
Kalt schleppt sich ihr Blut, und mürrisch fliehen sie des Lenzes sanft wirkende Kraft.

Lasset sie im Dunkeln, die Finstern!"

So sprechen sie und gehen vorbei.

Und nicht einer, der sähe die stürmenden Flammen der Sehnsucht,
die gierend aus ihren Augen lodern und verzehrend über ihnen zusammengluten .
~*~
Schönes Wochenende Euch allen ...
~♥~ 
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~



Donnerstag, 18. Februar 2010

Leise tritt auf....


 Ferdinand Avenarius



Im Jahre 1856 in Berlin geboren.

Ferdinand war Sohn eines Buchhändlers, sein Stiefonkel war Richard Wagner.
Als Kind war er nicht so arg gesund und musste deswegen das Gymnasium verlassen,
ohne einen Abschluss machen zu können.
Er bildete sich autodidaktisch weiter und studierte (auch ohne Abschluss)
Philosophie, Literatur und Kunstgeschichte.
Die meiste Zeit seines Lebens war er freier Schriftsteller und
Herausgeber der Zeitschriften "der Kunstwart" und "Dürerbund".

Im Alter von 66 Jahren starb er in Kampen/Sylt.

Sein Gedicht:


Leise tritt auf...

Nicht mehr in tiefem Schlaf,
in leichtem Schlummer nur
Liegt das Land

Und der Amsel Frühruf
Spielt schon liebliche
Morgenbilder ihm in den Traum.

Leise tritt auf...


~♥~ 
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~

Dienstag, 16. Februar 2010

Tau-Wetter

Tauwetter
(c) Patricia Koelle
Noch kühlt der Schnee
das schnelle Leben,
es ruht die Spree
im Großstadtstreben.
Weiß stäubt Kinderübermut.
Die Schwäne frösteln still.
Alte suchen Glühweinglut,
doch junges Grünen will:
denn etwas sprießt
nebst eisig Litze -
wie Frühling liest
sich Grases Spitze.
Winterling ist schon befugt
damit es heller werde,
Schneeglöckchen freundlich lugt
aus aufgebrochner Erde.
Gegen Murren
hebt sich Ahnen
von Fliegensurren,
Wolkenfahnen.


~♥~ 
Nun kommen PLUSgrade-
der Schnee wird schmilzen?~♥~ 
 
~♥~ 
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~

Sonntag, 14. Februar 2010

Maria

Maria (15.2.1975)
~~~~**~♥~**~~~~

Ich habe Dich gespürt in mir,
sechs Monate war ich eins mit Dir,
doch das Schicksal, unergründlich,
nahm Dich von mir, unerbittlich.

Mein Kind, wie Du wohl ausgesehen hättest?
Wie Dein Gesicht, wenn Du hättest gelächelt?
Wie Deine Augen, welche Farbe?
...in meinem Herzen bleibt ewig diese Narbe.

Kamst auf die Welt, um zu sterben,
warst noch zu klein, um zu überleben,
sah Dich nur kurz am Bette längs,
....... tief sitzt auch heute noch der Schmerz.

35 Jahre sind vergangen,
aber ich werde immer fragen,
warum ich nicht erleben durfte, Kind,
wie Du erwachsen geworden bist, geschwind.


Irgendwo, da lebt Deine Seele,
bist ein Englein, meine Kleine,
aber in meinem Herzen werd' ich Dich spüren,
mein Leben lang darin behüten.


Habe ich auch zwei geliebte Kinder, inzwischen groß,
muß ich doch leben mit diesem Los,
daß ich Dich verloren habe, Maria-Engelein,
doch irgendwann,da werden wir vereint alle sein.


Luna, 14.2.2010

~♥~
Ich habe Maria (mein Baby, wohl lebend geboren, wurde auf diesen Namen von den
Ordensschwestern notgetauft, da an diesem Tage Maria war.)
in der 24.SSw verloren(15.2.1975), nachdem ich eine Woche im Spital liegend verbracht habe.
Als der Arzt meinte, ich könne mich aufsetzen, fingen zu meinem Schock die Wehen an.
Ich glaube, keine Mutter kann ihre Kinder vergessen, auch, wenn sie auf die Welt kamen,
um Engel zu werden.
Leider weiß ich nicht einmal, wo Maria begraben wurde, denn mir wurde nur erklärt,
daß sie zu Füßen eines Toten mitbegraben wird.
Ich war damals 18 Jahre alt und habe tagelang geweint.
Und heute noch tut es sehr weh.

~♥~
Lg Luna






Samstag, 13. Februar 2010

Liebeslied 1970

 
LIEBESLIED 1970
~~~~~~~~~~~~~~~~

Weißt Du, daß im Weltenplane
dumpf erstünd'  der jüngste Tag,
und mit bodenlosem Kahne
sänk ich vor dem hellen Hag,
wenn nicht Deinen heitren Händen
alle Leiden schier entschwänden...

Weißt Du, daß kein Wasser wäre,
das die heiße Stirne kühlt
und die glutenvolle Zähre
von den weichen Wangen spült,
wenn der Liebe linde Laugen
wüschen keine Fieberaugen...

Weißt Du, daß kein Vogel sänge,
jeder Ton erstickte jäh,
blass der Blumen Blühgehänge
totenfahl die Erde säh,
wenn mich Deine Lippen trügten,
gleich geübten Dirnen lügten...

Weißt Du, daß die Berge brächen,
Sonnen stürben und das Sein,
da in Meeren und in Bächen
ränne Blut vom Totenschrein,
wenn nicht unsre zagen Seelen
liebestrunken sich vermählen...

Gustaf A.Neumann, 1970
(Aus dem Buch "Suchen nach Sinn")
~♥~

 

Schönen Valentinstag!
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~
 

Donnerstag, 11. Februar 2010

Happy Valentine!

 

Valentin

Ein Tag, an dem die Herzen
von mir zu Dir von ZUneigung sprechen,
so manche Rose wird verschenkt,
aber man sich wohl auch denkt,
warum nur an einem Tag Liebe bezeugen,
sie sollte doch niemals mehr enden,
also zeigt Euch Eure guten Gefühle 
immerzu, jeden Tag , wieder auf's Neue.
Luna 11.2.10

 ~~♥~~
Ich wünsche EUch 
ein schönes Valentinwochenende!
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~


Mittwoch, 10. Februar 2010

MAMA



Mama
~~~~~~~~~
Suchen, finden,
abweisen,
Nähe, Fremde, Ferne.
Worte, die lauten und die leisen,
nein, können nicht beschreiben, wie ich es gerne täte.

"Mama, wer warst Du?
Ich spürte DIch so selten.
Auch wenn Du da warst, aber im Nu
trennten uns Gräben und Welten."
 
 MAMA: Ihr Leben
hat sie meinem Vater gegeben,
sie war für ihn da,
dies geht mir sehr nah.

Ich liebte sie (und ihn) immerzu,
mit kindlichen Versuchen, ohne Ruh',
ihr nahezukommen, angenommen sein.
Denn es war soviel zum Schein.
 

"Ich laufe, laufe auf Dich zu,
meine Mama, das bist doch Du?
Aber Deine Türen sind mir verschlossen,
und ich höre tausend Fragen pochen...."


Gedanken in meinem Kinderkopf,
sie raubten mir den Schlaf.
"Mama (Papa), hast Du mich nicht lieb,
daß Du das nicht spürst und nicht siehst?"

Es gäbe viel zu erzählen,
von Leere, von Weh, von Fragen ohne Zahl,
aber kein Kind kann sein Leben wählen,
hat da keine Wahl.

Aufgefangen hat mich meine Teta,
 Kindermädchen, Ziehmama,
sie durfte auch nicht so, wie sie wollte,
gab mir aber mehr, als sie sollte.

Meiner Mutter bin ich nicht gram,
auch wenn es nicht leicht war, unliebsam.
Ich hätte mir nur sehr gewünscht von ihr,
die Erklärung, das Gespräch mit mir. 

Deshalb diese ehrliche Zeilen,
sie sollen hier verweilen,
die guten nahen Momente, ganz sacht,
haben dies wohl vollbracht. 

 

 Luna 10.2.10
~~♥~~
Zum Gedenken 11.2.1915,
der Tag, an dem meine Mutter geboren wurde.
Sie war eine charmante, lebenslustige Frau, Dame, Gastgeberin,
deren Liebe und Sorge in erster Linie meinem Vater galt.
Für ihn war sie da,
mit ihm hat sie die Zeitung damals aufgebaut.
Sie hat mit ihm gelebt, geliebt, gearbeitet.


(hier im Interview 
f.d. Zeitung
mit Hans-Gustl Kernmayr,
Romanautor, Gatte von Marie-Luise Fischer
ihres Zeichens auch Autorin, 
und einem
Redakteur der Zeitung.)





Und uns, meine Brüder und mich,
hat sie gewiß geliebt.
Aber leider war die Zeit viel zu kurz,
die sie für uns hatte.
~~♥~~

GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~

 

Dienstag, 9. Februar 2010

Gedankensplitter (1947)

GEDANKENSPLITTER
1947


Zwei Menschen, die Sterne suchen,
schnitzen ein Herz.

Waldmoos weiß, dass Liebe nie
Schatten sieht und Teufelshaken.

Liebe sagt sich: Du und ich sind nicht vollkommen,
wie wir sind.
Wir haben uns doch angenommen.


Gustaf A.Neumann
1947
~~♥~~

Diese Zeilen schrieb mein Vater, da hat er meine Mutter, die am 11.2. 95 Jahre alt geworden wäre,
schon gekannt, gemocht, geliebt.
Er selbst war damals 23 Jahre alt.

Es war eine schwere Zeit so kurz nach dem Krieg.
Es war lang nicht sein erstes Gedicht und auch heute schreibt er noch.
Es ist auch ein Band mit einigen von seinen Gedichten erschienen.
Suchen nach Sinn
 ~~♥~~
Ich wünsche EUch 
eine gute Wochenmitte.
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~

Montag, 8. Februar 2010

Schmerz

 

SCHMERZ

Wo kommt Du her
und warum machst Du mein Leben so schwer?
Was willst Du mir sagen?
Wieviel auch immer soll ich ertragen?

Schmerz.
Kommst Du wirklich aus meinem Herz?
Aus der Seele....
ist dies verquere?

Der Pfad ist lange,
oft ist mir bange.
Viele Steine, erschweren die Wege.
Liegen sie auf meiner Seele?

Seele und Körper...das ist Eins,
verbunden wie sonst Kein's?
Schmerz, täglicher Begleiter,
einmal angenommen, so verleiht er....

...verschiedene Kräfte, ungeahnt,
zusammenfassend Kreativität genannt,
lenkt mich ab von mancher Pein;
  ohne sie kann ich nicht mehr sein.

Ja, mal sehen, wie und was so weitergeht,
was das Leben noch für mich bereit hält,
wie auch immer, Gut und Schlecht,
ich kann es nicht ändern, so ist's mir halt recht.
~*~
Luna, 8.2.2010
~*~
Sendungs-Link zum Thema:
~*~
Schönen Wochenbeginn.....
~~♥~~
GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~



Sonntag, 7. Februar 2010

Tage ohne Dich

 
Ich habe nun Tage,
an denen ich 
besonders
an 
meine ♥Mama♥ denke.
Sie ist am 7.2.1974 gestorben,
am 11.2. wäre sie 95 Jahre alt geworden.


(Hier mit mir; meine Brüder,
klein und groß, sind ebenfalls zu sehen).

Ein Jahr später, am 15.2.1975
(am 1j.Begräbnistag meiner Mutter)
habe ich mein erstes Kind verloren
am Ende der 24.Ssw.
Man hat sie auf
♥MARIA♥
notgetauft.
Zufällig auf den Namen meiner Mutter,
denn an diesem Tag war ein Marientag.
Auch das tut bis zum heutigen Tag weh.



Am 8.2.1974
habe ich dieses Gedicht geschrieben.
Ich war 17 Jahre vorbei,
jung verliebt und habe meinem
damaligen Freund,
späteren Mann, in dieser schweren Zeit sehr vermisst.
(Er war zu diesem Zeitpunkt eingerückt beim Heer.)

Das schreibe ich nur, um den Hintergrund verständlich zu machen.
Und sorry, wenns vielleicht sehr sehnsüchtig klingen mag....
Es war eben so.

~*~

Tage ohne Dich
~~~~~~~~♥~~~~~~~

Tage ohne Dich
sind wie ohne Sonnenschein,
dazu die Sehnsucht, un-vergänglich.....
und ich bin sosehr allein.

D'rum bitt'  ich Dich,
halt'  mich in Deinen Armen,
schütze vor Gefahren mich
und hab'  mich lieb, auch noch nach Jahren.

Denn ich brauche  Dich sosehr,
Dich und Deine Liebe.
Ohne Dich ist alles kalt und leer.
Dein Lächeln führt zum Siege!

Meine Mutter ist von mir gegangen -
ich kann es kaum glauben,
kann Dir nur sagen:
Ich will auf Dich bauen.

Ach bitte, habe lieb mich,
unser ganzes Leben.
Will Dir alles geben,
denn: Ich liebe Dich!


Luna, 8.2.1974
~~
Wir sind heuer im 37.Jahr zusammen
und
im 36.Jahr verheiratet.
Mein Schatz, ich danke Dir für Deine Liebe!
~♥~
Schöne Tage...lG Luna
~~♥~~

GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~


Samstag, 6. Februar 2010

Kreativ-Award

 
Von der lieben
Babs 
habe ich diesen Award bekommen.
Lieben Dank!

Die Regeln:

1. Bedanke dich bei der Person die ihn dir verliehen hat.
2. Kopiere das Logo und platziere es in deinem Blog.
3. Verlinke die Person von der du ihn bekommen hast.
4. Nenne 7 Dinge über dich, die anderen noch nicht bekannt sind.
5. Nominiere 7 Blogger.
6. Verlinke diese auf deinem Blog.
7. Benachrichtige die 7 durch einen Kommentar.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Punkte 1, 2, 3, 6 sind schon geschehen.
Punkt 4) auch schon einige Male,
da ich diesen Award auch auf meinen anderen Blogs habe.
Deshalb nicht böse sein, wenn ich dies nicht wieder
tue.


 Und es ist mir nicht leicht gefallen,
"nochmals" 7 Blogs zu finden,
von denen ich hoffe, daß sie ihn annehmen werden.
Denn die meisten haben den Award schon
oder wollen gar keinen.

Und, in dem Punkt sind wir uns ja einig:
ALLE Blogs sind auf ihre Weise
KREATIV!
~
So, nun zu den 7 Blogs:





Rita 



Ich gratuliere den neuen 7 Awardbesitzerinnen sehr herzlich!
Und habe soeben auch Punkt 7)
erfüllt und alle sieben Bloggerinnen
verständigt.

 
~*~
GlG und schönen Samstag....Luna
lG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
 ~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~





Freitag, 5. Februar 2010

Vom Schnee und vom Schneeglöckchen

 

Dähnhardt, Oskar (1870-1915)



Vom Schnee und vom Schneeglöckchen


Der Herr hat alles erschaffen: Gras und Kräuter und Blumen. Er hatte ihnen die schönsten Farben gegeben.
Zuletzt machte er nun noch den Schnee und sagte zu ihm: "Die Farbe kannst du dir selbst aussuchen. So einer wie du, der alles frisst, wird ja wohl etwas finden.
Der Schnee ging also zum Gras und sagte: "Gib mir deine grüne Farbe!"
Er ging zur Rose und bat sie um ihr rotes Kleid.
Er ging zum Veilchen und dann zur Sonnenblume. Denn er war eitel. Er wollte einen schönen Rock haben.
Aber Gras und Blumen lachten ihn aus und schickten ihn fort. Er setzte sich zum Schneeglöckchen und sagte betrübt: "Wenn mir niemand eine Farbe gibt, so ergeht es mir wie dem Wind. Der ist auch nur darum so bös, weil man ihn nicht sieht."
Da erbarmte sich das Schneeglöckchen und sprach: "Wenn dir mein Mäntelchen gefällt, kannst du es nehmen."
Der Schnee nahm das Mäntelchen und ist seitdem weiss.
Aber allen Blumen ist er er seitdem feind, nur nicht dem Schneeglöckchen.
 

~✿✿✿✿~

Wenn das nicht schön,

erklärlich und tröstlich ist...

;D

In diesem Sinne wünsche ich Euch

einen schönen Start

ins Wochenende....

GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
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Mittwoch, 3. Februar 2010

Glücklich sein

 

Glücklich sein

Das höchste Glück hat keine Lieder,
der Liebe Lust ist still und mild.
Ein Kuss, ein Blicken hin und wider,
und alle Sehnsucht ist gestillt.
Emanuel Geibel  

~✿✿✿✿~

Ein Gedicht,

welches zur Valentinszeit passt.

*

Danke für Euer Interesse und Eure 

netten Kommentare, über die ich mich

stets sehr freue!

GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
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Dienstag, 2. Februar 2010

HOFFNUNG


Emanuel Geibel (1815-1884)

Hoffnung

Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß d o c h Frühling werden. Und drängen die Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne,
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.
Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen,
Auf leisen Sohlen über Nacht
Kommt doch der Lenz gegangen.
Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Und lacht in den sonnigen Himmel hinauf,
Und möchte vor Lust vergehen.
Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
Und schmückt sich mit Rosen und Ähren,
Und läßt die Brünnlein rieseln klar,
Als wären es Freudenzähren.
Drum still! Und wie es frieren mag,
O Herz, gib dich zufrieden;
Es ist ein großer Maientag
Der ganzen Welt beschieden.
Und wenn dir oft auch bangt und graut,
Als sei die Höll' auf Erden,
Nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muß d o c h Frühling werden..


~✿✿✿✿~

Wünsche Euch einen

schönen Dienstag!

Danke für Euer Interesse und Eure 

netten Kommentare, über die ich mich

stets sehr freue!

GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
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Montag, 1. Februar 2010

Anfang Februar

 

Anfang FEBRUAR
Nur Geduld, seid frohen Mutes,
der Februar, der hat sein Gutes,
denn es dauert nicht mehr lange,
nein, nein, habt keine Bange......


Ihr fragt mich,
was ich meine? Ist lächerlich,
Weiß und Winter ist's! Ja, noch,
in achtundzwanzig Tagen, jedoch,
gucken aus der Erde erste Vorfrühlingsboten,
und lassen uns staunen und frohlocken.


LUNA, 1.2.10

~✿✿✿✿~

In diesem Sinne wünsche ich Euch

einen schönen Februar-Beginn!

GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 
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