Labels

-so-macht-die-Uhr (1) 3Seelen (1) A-Jahr-is-bald-um. (1) Abend-Gedicht (1) Advent (1) Adventgedicht (2) Adventwunder (1) Ain't-no-sunshine (1) Alexandra-Kluxen (1) Alfred-Pany (1) Allerseelen/Allerheiligen (2) Alter (1) Am-Weiher-die-Schwäne (1) Amors-Pfeil (1) An-den-Mond (1) An-die-Baeume-im-Winter (1) An-Luna (1) Anfang-Februar (1) Angst (1) Arne-Bister (1) Arthur (1) Auf-der-Treppe-saß-ein-Mädchen (1) Auferstehung (1) August-Heinrich-Hoffmann-von-Fallersleben (2) Auwald-zu-Frühlingsbeginn (1) Award (1) Bärchen (1) Barthold-Hinrich-Brockes (1) Bäume (2) Berthold-Viertel (1) Blühender-Jahreswechsel (1) Bruno-Dörig (1) calm-after-the-storm (1) Cäsar-Flaischlen (1) Christa-Krug (1) Christian-Morgenstern (4) Christkindlmarkt (1) Cilli (1) Das -Faß (1) Das-Frühlingstheater (1) Das-Gefühl-der-Liebe (1) Das-Leben (1) Dekos (1) Der-Baum-der-Liebe (1) Der-Lattenzaun (1) Der-Mensch (1) Der-Ostersparziergang (1) Der-Schlüssel (1) Der-Seufzer (1) Der-Tod-ist-nichts (1) Der-Weihnachtskindertraum (1) Der-Winter (1) Der-Winter-hat-sich-angefangen (1) Des-Krokus-Mehrzahl (1) Detlev-v.Liliencrohn (1) Dezember (1) Die-drei-Spatzen (1) Die-Made (1) Die-Nacht-im-Winter (1) Die-Schutzengel-unseres-Lebens (1) Die-Spatzen (1) Die-Sterne-sind-erblichen (1) Die-süssesten-Früchte (1) Die-Tulpe (1) Die-Winterwaldfee (1) Die-Zeit-hält-nicht-still (1) Dieser-Liebe-toller-Fasching (1) Dieses-Stück-Land (1) Dietrich-Bonhoeffer (1) Du-bist-ja-hier (1) Du-meine-heilige-Einsamkeit (1) Edith-Hornauer (4) Eduard-Mörike (1) Eigene-Meinung (1) Ein-altes-Rezept (1) Ein-grosser-Teich (1) Ein-kleines-Lied (1) Ein-Lied-hinterm-Ofen-zu-singen (1) Ein-neues-Buch (1) Emanuel-Geibel (2) Emerenz-Meier (1) Engleins-Eitelkeiten (1) Ernst-Maria-Stadler (1) Es-gibt-sie (1) Faschingsgedicht (1) Ferdinand-Avenarius (1) Fleißig-fleißig (1) Franz-von-Assisi (1) Freiheit-des-Alters (1) Freue-Dich-über-jede-Stunde (1) Friedrich-Hebbel (2) Friedrich-Hölderlin (1) Frühling (2) Frühlingsgedicht (20) Gedanken-bey-dem-Fall-der-Blätter-im-Herbst (1) Gedankensplitter (1) Gedenken (3) Gelegentlich (1) Giannina-Wedde (1) Glück (1) Glücklich-sein (1) Gottfried-August-Bürger (1) Graf-von-Platen (1) Gustaf-A.Neumann (7) Hans-Baumann (1) Hans-Gagsteiger (1) Hans-Gustl-Kernmayr (1) Hans-Leifhelm (1) Happy-Valentine (1) Harlekin (1) Heike-Müller-Kulski (1) Heinrich-Heine (3) Heinrich-Seidel (1) Heinrich-Soucha (2) Heinz-Erhardt (2) Henne-oder-Ei (1) Henry-Scott (1) Herber-Herbstwind (1) Herbst (1) Herbstahnen (1) Herbstbeginn (1) Herbstfarbensinfonie (1) Herbstgedicht (2) Herbstlicher-Auwald (1) Herbsttag (2) Hermann-Hesse (1) Hermann-Löns (1) Herzensbildung (1) Hey-ist-das-rutschig (1) Hoffnung (1) Humboldt-Gedicht (1) Ich-liebe-Dich (1) Im-Glockenturm (1) Im-Winter (1) Jahres-Ende (1) Jean-Paul (1) Jeden-Tag-auf's-Neue (1) Joh.Wolfg.Goethe (4) Johann-Gottfried-Herder (1) Johann-Wolfgang-von-Goethe (3) Johannes-Gaudenz-von-Salis-Seewis (1) Johannes-Rist (1) Josef-Guggenmoos (2) Joseph-Freiherr-von-Eichendorff (2) Katharina-Elisabeth-Goethe (1) Keine-Mutter-weiß (1) Kenny-Rogers (1) Khalil-Gibran (1) Kinderaugen (1) Kindergedicht (1) Kinderweihnacht (1) Klaus-Ender (1) Klaus-Enser-Schlag (1) Kleiner-Weihnachtsmann (1) Kreativ-Award (1) Kriegsgedicht (1) Leise-tritt-auf (1) LIebe (1) LIebe-und-Weisheit (1) Liebesgedicht (10) Liebeslied (2) Liebeslied1970 (1) Lied-im-Winter (1) Lore-Krainer (1) Luna-art (1) Luna-Gedicht (56) Luna-Gemälde (1) lyrics (1) Mailied (1) Mama (1) Margaret-Fishback-Powers (1) Maria (1) Maria-Luise-Weissmann (1) Marie-Luise-Fischer (1) Marie-von-Ebner-Eschenbach (1) Marionett (1) Martina-Decker (1) März (1) März-Gedicht (1) Matthias-Claudius (1) Mein-Kind (1) Meine-Bilder (1) Meine-Zeit (1) Meister-Isegrimm (1) Mietzekätzchen (1) Monika-Minder (1) Morgenlied (1) Muttertag (1) Neuer-Blog (1) Neujahrsgebet (1) Nikolaus-Gedicht (1) Ölbild (1) Oskar-Dähnhardt (1) Oster-Gedicht (2) Ostern (1) P.Eitner (1) Patricia-Koelle (1) Paul-Burkhard (1) Paulchen (1) Peter-Rosegger (1) Peter-Turrini (1) Rachel-Gedicht (2) Rainer-Maria-Rilke (6) Rassismus (1) Regine-Swoboda (1) Richard-Dehmel (1) Rolf-Krenzer (1) Rose (1) Rosengedanken (1) Rot-wie-die-Liebe (1) Rudolf Presber (1) Sag-mir-Baum (1) Saturnin-Paules (1) Schaufel-Kübel-Kanne (1) Schleppt-den-Frühling-in-den-Kerker (1) Schmerz (1) Schneeglöckchen (1) Schutzengel (1) Seasons (1) Selbst-Liebe (1) Silvester (2) Slide-Show (1) Sommer (1) Song (1) Souvenir-du-Marcel-Proust (1) Spätherbst (1) Spuren (1) Spuren-im-Sand (1) Spüren.... (1) Steve-Jobs (1) Stufen (1) Tage-ohne-Dich (1) Tatanga-Mani (1) Tauwetter (1) Teta (1) The-Common-Linnets (1) Theodor-Fontane (3) Theodor-Storm (1) Tick-Tack (1) Tod (1) Träumerei (1) Trude-Marzik (4) Trümmerfrauen (1) Übertreibung (1) unbek.Autor (1) Ute-AnneMarie-Schuster (1) Valentinsgedicht (5) Vater (1) Veilchen (1) Veronika-Bayer (1) Verschneit-liegt-rings-die-Welt (1) Video-Spuren-im-Sand (1) Vom-Schnee-und-vom-Schneegloeckchen (1) Von-den-kleinen-Dingen (1) Von-guten-Mächten (1) Vorausgegangen (1) Vorfrühling (3) Vorfrühling-es-wird (1) Wahrheit (1) Waldnacht (1) Wann-fängt-Weihnachten-an (1) War-es-nicht-erst-gestern? (1) Warum-ist-Weihnachten-so? (1) Was-ist-aus-Dir-geworden (1) Waterhouse (1) Weihnachten (1) Weihnachten-mit-Kinder-Augen (1) Weihnachtsgedicht (1) Weihnachtsmann (1) Weihnachtszauber (1) Weihnachtszeit (1) Wen-ich... (1) Wenn-die.Welt (1) Wie-ein-Zauber (1) Wie-unendlich... (1) Wiegenlied (1) Wiener-Ansichten (1) Wienerwald (1) Wilhelm-Busch (2) Winter (1) Winter-Gedicht (6) Winter-Grafik (1) Wintergedicht (8) Winterlied (2) Winterlinge (1) Wünsche-zum-Neujahr (2) Zeit-Umstellung (1) Ziehn-die-Schaafe (1) Zwischen-den-Zeiten (1)

Mittwoch, 31. März 2010

Henne oder Ei?

Henne oder Ei?

Die Gelehrten und die Pfaffen
streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen -
wohl die Henne, wohl das Ei!

Wäre das so schwer zu lösen -
erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen -
darum hat´s der Has` gebracht!

Eduard Mörike
1804-1875


♥☼♥
....schöne Ostertage....
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª

Dienstag, 30. März 2010

Frühling


Theodor Fontane (1819-1898)

FRÜHLING
 
Nun ist er endlich kommen doch
In grünem Knospenschuh;
»Er kam, er kam ja immer noch«,
Die Bäume nicken sich's zu.
Sie konnten ihn all erwarten kaum,
Nun treiben sie Schuss auf Schuss;
Im Garten der alte Apfelbaum,
Er sträubt sich, aber er muss.
Wohl zögert auch das alte Herz
Und atmet noch nicht frei,
Es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
Und März ist noch nicht Mai.«
O schüttle ab den schweren Traum
Und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag's auch du.

♥☼♥
......nun wünsche ich Euch einen schönen
Frühlingsdienstag....habt eine gute Karwoche!....
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª

Sonntag, 28. März 2010

Des Krokus Mehrzahl

Des Krokus Mehrzahl

Krokus blüht auf Frühlingswiese.
Kaktus sticht, der ist gemein.
Atlas heißt ein Buch, ein Riese.
Doch es gibt ja nicht nur ein'n.
 
Mehr als einen, pluralistisch,
dürfen wir Atlanten nennen.
Zweimal Kaktus, ganz puristisch,
lernen als Kakteen wir kennen.
 
Doch der Krokus, schnell zu sehen,
will sich keiner Regel beugen.
Denn Krokanten und Krokeen
gibt es nicht, ich kann's bezeugen.

Der Krokus schwimmt nicht gern im Nil.
Er ist kein Kuss vom Krokodil.
Das hieße nämlich Kroko-Kuss
und klingt genau wie Schoko Kuss.

Doch ersterer, sehr zum Verdruß
ist leider nichts als reiner Stuß.
Sind's also zwei, drei, vier, ganz viel,
heißt's Krokusse im Sprachenspiel

Arne Bister

~*~Schönen Wochenstart Euch allen....

....
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª

  

Freitag, 26. März 2010

Auwald zu Frühlingsbeginn

Auwald zu Frühlingsbeginn

Im Frühlingsleuchten, im Ersten,
gehe ich durch die Natur ....
sie ist nun voll im Bersten....
aber,...was sieht mein Auge nur?
An den Büschen und den Bäumen,
lassen sich die Knospen bloß erahnen,
aber bald werden Blätter säumen,
die Äste, die noch Kahlen.
Und doch, die Kraft,
die nun entsteht,
wenn alles kommt in Schwung und Saft,
ist stark, sanft, still, unseren Augen teilweise verwehrt.

Nur am Boden, schau, hie und da,
Schneeglöckchen, und dort, Bärlauch,
hier ist der Lenz be-greifbar,
und im Herzen, ja, wohl auch.
~
Luna, 26.3.2010






Ich wünsche Euch schöne Frühlingstage....
Danke für Euer Interesse an meinen Gedichten....
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª



Mittwoch, 24. März 2010

ღღDas Gefühl der Liebeღღ

Das Gefühl der Liebe
 ღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღ

Das Gefühl der Liebe,
überdauert Welten,
im Zeitgetriebe
bleibt es bestehen.
Nein, man kann es nicht erklären,
was eine Begegnung begab,
unter zwei sich Fremden,
und doch soviel Tiefe zwischen ihnen lag.
Noch vor dem ersten Schritt,
noch vor dem ersten Wort,
kam die Ahnung mit,
Dich kenne ich, von einem anderen Ort.
'Von einer anderen Zeit,
von einem anderen Leben,
jedoch bin ich nicht bereit,
mich da wieder hineinzubegeben.'
Das sagte der Verstand,
der es nicht verstand und jetzt noch immer nicht versteht,
jedoch im Inneren war entbrannt,
Verwirrnis, Angst, Gefühl, alles verdreht.
Im Leben stehend, wissend,
eine Basis zu haben, liebend,
doch dieser Mensch, diese Seele,
macht alles plötzlich wehe.
Dem anderen ging es genauso,
sie haben sich gekannt, er-kannt,
da standhaft zu bleiben im Hier, im Wo,
war schwer, wichtig, unbenannt.
So gingen zwei Seelen wieder
voneinander, aus dem Heute,
die sich Gestern viel bedeutet, 
den Weg der Vernunft, brav, bieder,
jedoch, ich weiß es ganz gewiß,
daß keine Liebe je verloren ist.
Wie ein Hauch über Zeit und Raum,
bestehend; anders, als ein Traum.
~*~
Luna, 24.3.10
PS: Diese Begegnung ist wahr und 21 Jahre her.
Eine vertrocknete Rose und eine Ansichtskarte blieben mir als Andenken.
Aber es ist alles richtig so gewesen.

"Er" sah Kenny Rogers sehr ähnlich...

 
~*~
Schöne Frühlingstage!
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª

Sonntag, 21. März 2010

An Luna

 An Luna
Schwester von dem ersten Licht,
Bild der Zärtlichkeit in Trauer!
Nebel schwimmt mit Silberschauer
Um dein reizendes Gesicht;
Deines leisen Fußes Lauf
Weckt aus tagverschloßnen Höhlen
Traurig abgeschiedne Seelen,
Mich und nächt'ge Vögel auf.

Forschend übersieht dein Blick
Eine großgemeßne Weite.
Hebe mich an deine Seite!
Gib der Schwärmerei dies Glück;
Und in wollustvoller Ruh
Säh der weitverschlagne Ritter
Durch das gläserne Gegitter
Seines Mädchens Nächten zu.

Des Beschauens holdes Glück
Mildert solcher Ferne Qualen,
Und ich sammle deine Strahlen,
Und ich schärfe meinen Blick;
Hell und heller wird es schon
Um die unverhüllten Glieder,
Und nun zieht sie mich hernieder,
Wie dich einst Endymion.

Johann Wolfgang von Goethe
~*~
Schöne Frühlingstage....
ღ-lichst und mit

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª

Dienstag, 16. März 2010

Schaufel, Kübel, Kanne

 Schaufel, Kübel, Kanne
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Schaufel, der Kübel und die Kanne,
alle warten schon so lange....
Der Rechen, der Zwerg und der Besen
sind schon ewig ohne Beschäftigung gewesen.
~
Das Gartenschild, der Blumentopf und die Zange,
denen allen ist nicht bange,
denn wie Rasenmäher und Gartenschlauch,
wissen diese auch....
~
Der Frühling ist im Kommen,
mit Vogelgezwitscher und Bienensummen,
viel Arbeit wartet auf die Gärtnerhände,
welche bald tätig sind behende.
~
Schaufel, Kübel, Kanne,
auch die alte Zinnbadewanne,
Zwiebel, Erde und der Regenwurm....
nun beginnt wieder das rege Tun.
~
Luna, 16.3.2010
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
In diesem Sinne wünsche ich Euch für die kommenden wärmeren Tage alles Liebe.
Ja, viel Arbeit wartet auf uns, aber auch viel Freude.
ღ-lichst Eure

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 

~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~
 

Dienstag, 9. März 2010

Meister Isegrimm


In seinem Sessel tief versunken
steinern, eisig, ohne Lebensfunken,
so sitzt der Meister Isegrimm
bequem, verankert, stur da drin.

Der junge Lenz kommt zur Türe,
sein Antlitz wie von einem Kind;
und er scheut keinerlei Mühe,
klopft erst zaghaft, dann bestimmt.

Jedoch, man kann es sich denken,
Meister Isegrimm will das nicht hören!
"Junger Lenz, verschwinde, sonst werde ich kämpfen,
von Dir lasse ich mich sicher nicht stören!"


"Meister Isegrimm, komm', Du bist müde,
ich sehe Dein Gesicht, des Winters Bürde,
Dein Alter macht Dir schon sehr zu schaffen,
komm', geh' und lege Dich für ein Jahr zum Schlafen!"


Von innen her kommt dumpfes Brummen
zu Boden fällt der Sessel mit lauten Grummen.
Auch der Tisch mit den EIseszapfen und dem Schnee,
zerbricht unter der Last des Alten Weh.


Als der junge Lenz das Tor geöffnet,oh seht,
gar linde Luft den Meister umweht.
Auf seinen Holzstock gestützt, so humpelt er,
ganz langsam am Jungen vorbei, so schwer.


Dabei rieselt aus seinen Mantelfalten
und den zerfurchten Taschen
noch so manches Eis, so manche weiße Glitzerpracht,
die er nach dem Herbst gar viel mitgebracht.


Der Frühling, gewandet in hellem Grün,
sieht den Isegrimm zieh'n.
Und verwandelt ringsum die Welt,
in ein buntes warmes Blütenfeld.

Luna, 9.3.2010
~*~
Vielleicht gefällt Euch das Gedicht,
das mir soeben eingefallen ist.
Seid lieb gegrüßt !
(Isegrimm ist eigentlich ein alter Wolf.
Aber ich nahm mir die dichterische Freiheit
und habe den alten grimmigen Winter
auf Isegrimm getauft.
Denn wer sagt, daß nur ein Wolf so heißen darf? ;D)

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 

~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~




Schleppt den Frühling in den Kerker....




Schleppt den Frühling in den Kerker
denn er ist ein Demagog
weil er der gewohnten Herrschaft
seines Vaters entzog
Uns um unsere langen Nächte
und den schönen Schlaf betrog
Schleppt den Frühling in den Kerker
denn er ist ein Demagog
Schleppt den Frühling in den Kerker
der die Welt in Aufruhr bringt
Bäche rauschen, Bäume flüstern
jeder Vogel zirpt und singt
und auch in die Menschenherzen
wunderbare Regung dringt
Schleppt den Frühling in den Kerker
der die Welt in Aufruhr bringt
Schleppt den Frühling in den Kerker
setzt den Winter auf den Thron
Legitim ist nur der Winter
und ein Demagog sein Sohn
Dieser aber will nichts weiter
nichts als Revolution
Schleppt den Frühling in den Kerker
setzt den Winter auf den Thron

(30.4.1842)August Heinrich von Fallersleben
~*~
Starker Tobak auf den ersten Blick.
Aber wenn man sich in dieses Gedicht vertieft,
erkennt man den sehr hintergründigen Humor,
der diese Zeilen beflügelt.

Aber er muß er mal kommen, der Lenz.
Es scheint die Sonne bei uns, noch,
aber es hat grad mal Null Gräder.
~*~

Schleppt den Winter in den Kerker.....;D

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 

~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~

Sonntag, 7. März 2010

Ziehn die Schafe.....

Ziehn die Schafe von der Wiese,
Liegt sie da, ein reines Grün,
Aber bald zum Paradiese
Wird sie bunt geblümt erblühn.

Hoffnung breitet lichte Schleier
Nebelhaft vor unsern Blick:
Wunscherfüllung, Sonnenfeier,
Wolkenteilung bring uns Glück.

Weiß wie Lilien, reine Kerzen,
Sternen gleich, bescheidner Beugung,
Leuchtet aus dem Mittelherzen,
Rot gesäumt, die Glut der Neigung.

So frühzeitige Narzissen
Blühen reihenweis im Garten.
Mögen wohl die Guten wissen,
Wen sie so spaliert erwarten.

Joh.W.Goethe, 1827
~*~
Schönen Wochenbeginn...
und alles Liebe!

...GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 

~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~

Mittwoch, 3. März 2010

Morgenlied

MORGENLIED
(Die Sterne sind erblichen)

 
Die Sterne sind erblichen
Mit ihrem güldnen Schein,
bald ist die Nacht entwichen
der Morgen dringt hier.

Noch waltet tiefes Schweigen
im Tal und überall.
Auf frischbetauten zweigen
singt nur die Nachtigal

Sie singet Lob und Ehre
dem hohen Herrn der Welt,
der über'm Land und Meere
die Hand des Segens hält.

Er hat die Nacht vertrieben
ihr Kindlein fürchtet nichts,
Stets kommt zu seinen Lieben
der Vater alles Lichts.

Authorship * von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) , 1826
~*~
Dieses Gedicht/Lied habe ich einmal im Jahre 1973
in mein Tagebuch geschrieben.
Offenbar hat es mir schon damals sehr gefallen.
Schöne Tage und....

....GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 

~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~

Dienstag, 2. März 2010

Das Frühlingstheater

Busch, Wilhelm (1832-1908)



Das Frühlingstheater...


Daß die Erde inwendig noch munter ist,
seh ich zu zu meiner Freude an den Schneeglöckchen und dem Krokus.
Die Schneeglöckchen,
ohne Furcht vor der grimmigsten Kälte,
spitzen fleissig nach oben.
Sie müssen sich tummeln,
daß sie fertig sind,
eh das Gesträuch überher Blätter kriegt
 und ihnen die Sonne benimmt.
Das Frühlingstheater wäre also auch wieder mal eröffnet.

♥☼♥

Dem ist nichts weiter hinzuzufügen...nur:

Ich wünsche Euch schöne Frühlings-Theater-Tage....;D

....GlG ª"˜¨¯¯¨˜"ª¤(¯`*•.¸(¯`*•.. LUNA ..•*´¯)¸.•*´¯)¤ª"˜¨¯¯¨˜"ª 

~~~~~~~~~~ღ♥ღ~~~~~~~