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Mittwoch, 20. Juni 2018

Wäre es möglich ...



Wäre es möglich, weiter zu sehen,
als unser Wissen reicht,
vielleicht würden wir dann
unsere Traurigkeiten mit
größerem Vertrauen ertragen,
als unsere Freuden.
Denn sie sind die Augenblicke,
da etwas Neues in uns eingetreten ist,
etwas Unbekanntes.

Unsere Gefühle verstummen
in scheuer Befangenheit,
alles in uns tritt zurück,
es entsteht eine Stille,
und das Neue, das niemand kennt,
steht mitten darin und schweigt.
Rainer Maria Rilke
Aus : Briefe
An Franz Xaver Kappus
Borgeby gård, Flädie, Schweden,
am 12. August 1904

Samstag, 7. April 2018

Wenn jeder.....




Wenn jeder eine Blume pflanzte, 
jeder Mensch auf dieser Welt, und, 
anstatt zu schießen,
 tanzte und mit Lächeln zahlte, 
statt mit Geld
 - wenn ein jeder einen andern wärmte,
 keiner mehr von seiner Stärke schwärmte,
 keiner mehr den andern schlüge, 
keiner sich verstrickte in der Lüge - 
wenn die Alten wie die Kinder würden, 
sie sich teilten in den Bürden, 
wenn dieses Wenn sich leben ließ, 
wär's noch lang kein Paradies - 
bloß die Menschenzeit hätt angefangen, 
die in Streit und Krieg
 uns beinah ist vergangen.
 Peter Härtling

Montag, 2. April 2018

Neuer Frühling



Neuer Frühling


Neuer Frühling ist gekommen,
Neues Laub und Sonnenschein,
Jedes Ohr hat ihn vernommen,
Jedes Auge saugt ihn ein.


Und das ist ein Blühn und Sprießen,
Waldesduften, Quellenfließen,
Und die Brust wird wieder weit,
Frühling, Frühling, goldne Zeit! ..........



Otto Roquette (1824 - 1896), deutscher Professor in Darmstadt, 

Verfasser von Versmärchen, schrieb auch Gedichte, Lieder und Erzählungen

Samstag, 31. März 2018

Frühlingsankunft



Frühlings Ankunft

Grüner Schimmer spielet wieder
Drüben über Wies' und Feld.
Frohe Hoffnung senkt sich nieder
Auf die stumme trübe Welt.


Ja, nach langen Winterleiden
Kehrt der Frühling uns zurück,
Will die Welt in Freude kleiden,
Will uns bringen neues Glück.

Seht, ein Schmetterlin als Bote
Zieht einher in Frühlingstracht,
Meldet uns, dass alles Tote
Nun zum Leben auferwacht.

Nur die Veilchen schüchtern wagen
Aufzuschau'n zum Sonnenschein;
Ist es doch, als ob sie fragen:
"Sollt' es denn schon Frühling sein?"

Seht, wie sich die Lerchen schwingen
In das blaue Himmelszelt!
Wie sie schwirren, wie sie singen
Über uns herab ins Feld!

Alles Leid entflieht auf Erden
Vor des Frühlings Freud' und Lust -
Nun, so soll's auch Frühling werden,
Frühling auch in unsrer Brust!

August H. Hoffmann von Fallersleben

Montag, 26. März 2018

Memento



Memento

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich todentlang
Und laß mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
— Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muß man leben.


Mascha Kaléko
1907 - 1975

Dienstag, 20. März 2018

Erfreue dich


Der dänische Theologe und Philosoph Sören Kierkegaard schreibt:

„Die Sonne scheint für dich – deinetwegen, und wenn sie müde wird,
beginnt der Mond,
und dann werden die Sterne angezündet.
Es wird Winter, die ganze Schöpfung verkleidet sich,
spielt Verstecken, um dich zu vergnügen.
Es wird Frühling, Vögel schwärmen herbei,
dich zu erfreuen,
das Grün sprießt, der Wald wächst schön und steht da wie eine Braut,
um dir Freude zu schenken.
Es wird Herbst, die Vögel ziehen fort, nicht,
weil sie sich rar machen wollen, nein,
nur damit du ihrer nicht überdrüssig würdest.
Der Wald legt seinen Schmuck ab,
nur um im nächsten Jahr neu zu erstehen, dich zu erfreuen...
All das sollte nichts sein, worüber du dich freuen kannst?

Lerne von der Lilie und lerne vom Vogel, deinen Lehrern:


Zu sein heißt: für heute da sein – das ist Freude.“

Samstag, 10. März 2018

Vorfrühling




Härte schwand.
Auf einmal legt sich Schonung
an der Wiesen aufgedecktes Grau.
Kleine Wasser ändern die Betonung.
Zärtlichkeiten, ungenau,
greifen nach der Erde aus dem Raum.
Wege gehen weit ins Land und zeigens.
Unvermutet siehst du seines Steigens
Ausdruck in dem leeren Baum.


(Rainer Maria Rilke 1875-1926, deutscher Lyriker)

Montag, 5. März 2018

Frühlingsbotschaft

FRÜHLINGSBOTSCHAFT

Leise zieht durch mein Gemüt,
liebliches Geläute.

Klinge, kleines Frühlingslied,
kling hinaus ins Weite.


Kling hinaus bis an das Haus,
wo die Veilchen sprießen !


Wenn du eine Rose schaust,
sag, ich lass sie grüßen.


( Heinrich Heine 1797 . 1856 )

Samstag, 3. März 2018

Schneeglöckchen

Schneeglöckchen

S` war doch wie ein leises Singen
In dem Garten heute nacht,
Wie wenn laue Lüfte gingen:
"Süße Glöcklein, nun erwacht,

Denn die warme Zeit wird bringen,
Eh's noch jemand hat gedacht."
's war kein Singen, 's war ein Küssen,
Rührt die stillen Glöcklein sacht,


Daß sie alle tönen müssen
Von der künftgen bunten Pracht.
Ach, sie konntens nicht erwarten,
Aber weiß vom letzten Schnee
War noch immer Feld und Garten


Und sie sanken um vor Weh.
So schon manche Dichter streckten
Sangesmüde sich hinab,
Und der Frühling, den sie weckten,
Rauschte über ihrem Grab.


Eichendorff, Joseph Freiherr von (10.3.1788-1857)

Sonntag, 8. Januar 2017

Wenn die Welt ...

Wenn die Welt sich verwandelt
Seltsam, wenn die Welt sich verwandelt
Und Winter sich über die Zeit stellt
Wenn wir im Dunkel wandern
Und Einsamkeit uns von allem trennt.


Keiner ist weise, der nicht die Geduld kennt
Alles braucht Stille, braucht Zeit
Braucht Vertrauen in das Leise der Welt
In das Wachstum jeder dunklen Zeit.

(© Monika Minder)