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Dienstag, 27. Oktober 2009

Mietzekätzchen


(Genehmigte Fotos meiner Fotofreundin Doris (@blummenlotte))
~~~~~~~~~

Mietzekätzchen
~~~~~~~~~~~~~

Ach, Ihr süßen Mietzekätzchen,
die Ihr schlummert auf Euren Tätzchen,
von was Ihr wohl träumt?
Ob Ihr was versäumt?

Katzenkinder, herumgetollt,
Katzenkinder, herumgerollt,
Katzenkinder, müde sind,
Katzenkinder schlafen, geschwind.

Mietzekätzchen, Schlafmützen,
könnt' eine wie mich sehr viel ergötzen.
Jedoch, Paulchen, mein Hund -
keine Katzen im Haus? - er ist der Grund.

So sehe ich voll Freude an,
Eure lieben Bilder, dann und wann,
und danke Eurem Frauchen sehr,
wünsche mir Fotos, noch mehr.

...von Euch Mietzekätzchen,
die Ihr schlummert auf Euren Tätzchen,
träumt von Spaß und Spiel,
von Rangelei gar viel.

Luna, 27.10.09
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Schönen Tag Euch allen,
mit und ohne Katzen
Miau und Schnurrr.....Luna
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Samstag, 24. Oktober 2009

Tick-Tack macht die Uhr


(Photoquelle Photosearch)



Tick-Tack

♥♥♥♥

Tick-tack, so macht die Uhr, 

die Zeit, sie schleicht durch Haus und Flur,

durch den Garten und den dunklen Wald,

durch die hektische Stadt und das weite Land.

Und irgendwo - wo sie beginnt ...dort sie wieder zerrinnt

und verhaucht wie Zauber ganz geschwind.

Jemand über uns hält sie in seinen Händen....

nur er kann es ändern....

Darum nütze jeden Atemzug, jede Stunde,

denn der Uhrzeiger - er dreht schnell seine Runde.

Tick-Tack, so macht die Uhr....

Luna

~~~~~♥♥♥♥~~~~

Denkt daran....Sonntag ist Zeitumstellung!

Poetische Stunden wünscht Euch Eure Luna

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

♥♥♥♥

 

 


Freitag, 23. Oktober 2009

Die Made



 
(bitte anklicken)
Heinz Erhardt war ein begnadeter Komiker und Dichter.
Seinen leisen Humor mag ich sehr.
♥♥♥♥
Humoriges schönes WOchenende Euch allen....
Lg Luna
~~~~~~~~~~~~~~~♥♥♥♥ ~~~~~~~~~~~~~~~~

Mittwoch, 21. Oktober 2009



Barthold Hinrich Brockes (1680-1747)



Gedanken bey dem Fall der Blätter im Herbst



In einem angenehmen Herbst, bey ganz entwölktem heiterm Wetter,
Indem ich im verdünnten Schatten, bald Blätter-loser Bäume, geh',
Und des so schön gefärbten Laubes annoch vorhandnen Rest beseh';
Befällt mich schnell ein sanfter Regen, von selbst herabgesunkner Blätter.
Ein reges Schweben füllt die Luft. Es zirkelt, schwärmt' und drehte sich
Ihr bunt, sanft abwärts sinkend Heer; doch selten im geraden Strich.
Es schien die Luft, sich zu bemühn, den Schmuck, der sie bisher gezieret,
So lang es möglich, zu behalten, und hindert' ihren schnellen Fall.
Hiedurch ward ihre leichte Last, im weiten Luft-Kreis überall,
In kleinen Zirkelchen bewegt, in sanften Wirbeln umgeführet,
Bevor ein jedes seinen Zweck, und seiner Mutter Schooß, berühret;
Um sie, bevor sie aufgelöst, und sich dem Sichtlichen entrücken,
Mit Decken, die weit schöner noch, als persianische, zu schmücken. Ich hatte diesem sanften Sinken, der Blätter lieblichem Gewühl,
Und dem dadurch, in heitrer Luft, erregten angenehmen Spiel,
Der bunten Tropfen schwebendem, im lindem Fall formiertem, Drehn,



Mit offnem Aug', und ernstem Denken, nun eine Zeitlang zugesehn;
Als ihr von dem geliebten Baum freywilligs Scheiden (da durch Wind,
Durch Regen, durch den scharfen Nord, sie nicht herabgestreifet sind;
Nein, willig ihren Sitz verlassen, in ihren ungezwungnen Fällen)
Nach ernstem Denken, mich bewog, sie mir zum Bilde vorzustellen,
Von einem wohlgeführten Alter, und sanftem Sterben; Die hingegen,
Die, durch der Stürme strengen Hauch, durch scharfen Frost, durch schwehren Regen
Von ihren Zweigen abgestreift und abgerissen, kommen mir,
Wie Menschen, die durch Krieg und Brand und Stahl gewaltsam fallen, für.
Wie glücklich, dacht' ich, sind die Menschen, die den freywillgen Blättern gleichen,
Und, wenn sie ihres Lebens Ziel, in sanfter Ruh' und Fried', erreichen;
Der Ordnung der Natur zufolge, gelassen scheiden, und erbleichen!.

~~~~
Was für schöne, ausgiebig geformte,
ausdrucksmäßig vielfältige und
ewig zeitlose
Worte....
was für ein schönes Gedicht.
Man glaubt,
selbst da zu stehen, den
sinkenden Blätter zuzusehn'n
mit den
"Gedanken bey dem Fall der Blätter im Herbst"
des Herrn Brockes!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Lg von Luna

Montag, 19. Oktober 2009



Herbstfarbensinfonie
~~~~~~~~~~~~~~~~~

Im Herbst das Farbenspiel
mit Nuancen, soviel,
an rosa, rot und gold -
niemals dies enden sollt'!
~
Doch irgendwann wird er müde,
der Farbenrausch, und es wird trübe,
Nebel durchziehen das Land
und letztlich fällt das letzte Blatt.
~
Wo ist da geblieben sie,
die Herbstfarbensinfonie?
Sie legte sich hin und schlief -
bis zum nächsten Herbste gar tief.
~
Luna, 19.10.09

~~♥~~~~♥~~





Samstag, 17. Oktober 2009


Wonderful young Lady
♥♥♥♥♥♥♥

Was ist aus Dir geworden?
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Was ist aus Dir geworden,
Du hübsche junge Frau,
war Dein Leben voller Sorgen
oder himmelblau?
~
 Träumerisch und schön, Dein Bild,
verführerisch und dennoch, man beachte,
weder Frau noch Kind,
ein Mädchen, mit Blick ganz sachte.
~
Man mag gerne hoffen,
daß sich Deine Träume erfüllt haben,
daß Du es gut hast getroffen,
in Deinen gelebten Tagen.
~
Du hübsche junge Frau mit
dem wundervollen Blick....
auf meine Fragen keine Antwort,
dennoch denk' ich immerfort.....
~
Was ist aus Dir geworden......

~~~~
Luna, 17.10.09

 
♥♥♥♥♥♥♥~~~~~~~~~~~~~~~~~♥♥♥♥♥♥♥

Donnerstag, 15. Oktober 2009


Wilhelm Busch
~~~~~~~~~~~

Wer möchte diesen Erdenball
Noch fernerhin betreten,
Wenn wir Bewohner überall
Die Wahrheit sagen täten.
Ihr hießet uns, wir hießen euch
Spitzbuben und Halunken,
Wir sagten uns fatales Zeug,
Noch eh' wir uns betrunken.
Und überall im weiten Land
Als langbewährtes Mittel
Entsproßte aus der Menschenhand
Der treue Knotenknittel.
Da lob' ich mir die Höflichkeit,
Das zierliche Betrügen.
Du weißt Bescheid, ich weiß Bescheid;
Und allen macht's Vergnügen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wahrlich, eine wahre G'schicht'!!



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Sonntag, 11. Oktober 2009


SEASONS

.....die Zeit vergeht..
..mit ihr die Jahreszeiten..
..und nun deren Zeiger auf Herbst zeigt und steht..
..steht? - nein, nie und nimmer und beizeiten!
Irgendwann haben wir uns daran gewöhnt..
..an Nebel und Buntheit...
..mit Vergehen versöhnt...
..kahle Äste, das Rabenvolk akzeptiert und Erdigkeit.
...doch da ist alles schon..
..gestern und vergangen...
..denn ebenda sitzt bereits auf seinem Thron..
..Gevatter Winter - seit langem ..
...schon....

Luna 11.10.09
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Freitag, 9. Oktober 2009




Herbstlicher Auwald
                  ♥

Seht nur, unter' m Blätterdache,
hört, wie es wispert ganz sachte.
Ich stehe da - und es kommt mir vor,
als wäre ich unter'm Dach von einem Dom.




Und jeder, der wachen Auges ist,
hier in der Natur nichts vermisst.
Mit dem Herzen er hört und spürt
egal, wo der Weg ihn hinführt.




Da ein Ast
und dort ein Blatt,
Lichterschimmer, Schönheit pur,
das ist die Natur.




Und ich finde es schön, wenn sie so belassen,
kann es schwer in Worte fassen.
Kreuz und quer und oben und unten -
und ich steh' da - in Wildnis versunken.




Nun im Herbste mancherlei golden,
da und dort verblühte Dolden,
alles lebt dennoch und vibirert,
alles ist still, nichts geniert.




Empfinde dieses Waldgefühl
ein bißchen - wie viel?
Ja, wie Mediation
und Kommunikation.




Ringsum die Bäume
sind unsere Freunde.
Respektiert ihre Mayestät
und macht dadurch mehr aus dieser Welt!
Luna, 8.10.09
♥♥♥♥♥♥♥ ♥~~~~~~~~~~~~~~~~~~~♥♥♥♥♥♥♥ ♥


Donnerstag, 8. Oktober 2009

DIE SPATZEN
~~~~~~~~~~~~

O die Spatzen, o die kleinen Brüderlein,
grau und minder sitzen sie im Sonnenschein.,
warten, wo die Dornen aus den Hecken greifen,
bis die heubeladnen Wagen daran streifen,
tragen eifrig Halm um Halm im Schnabel fort,
zimmern ihr Geniste hoch am sichern Ort.
~
Wenn die Kinder lernend in der Schule sitzen,
sehen sie die Spatzen vor den Fenstern flitzen,
in dem Efeu draußen hocken sie zu hundert,
Lesen, Singen, Rechnen hören sie verwundert,
doch auch sie vermögen immerfort zu schwatzen.
Hör nur, wie sie tschilpen immerfort, die Spatzen.
~
Für die Pferde vor den Wagen schwerbeladen
sind die kleinen Spatzen gute Kameraden,
wenn der arme müde Gaul den Kopf läßt hängen,
wenn die wunden Glieder schmerzen in den Strängen,
kommen schon die unverwüstlich muntern Spatzen
und ergötzen ihn mit Schimpfen und mit Schwatzen.
~
Und auch daraum will ich noch die Spatzen preisen,
weil sie nicht im Herbst zum warmen Süden reisen.
In den grauen, in den weißen Wintertagen
kann sie selbst der grimme Hunger nicht verjagen -
Gebe Gott, daß Schnee und Wind sie nicht versehren
und daß bald die warmen Tage wiederkehren.
~
Hans Leifhelm
~~~~~~~~~~

♥♥♥♥♥♥♥~~~~~~~~~~~~~~~~♥♥♥♥♥♥♥


Montag, 5. Oktober 2009


Wiener Ansichten
~~~~~
Auf LunasBilder könnt' Ihr die Hintergrundgeschichte lesen.....





...und hier das GEDICHT dazu:


Wiener Ansichten

Eine Straße, entlang, in Wien,
gegangen ich bin
und mit dem Fotoapparat in der Hand
knipste ich, was ich gut fand.

Alte Häuser mit Stuckfassaden
haben mir zugeflüstert und verraten,
daß sie noch das Alt-Wiener Flair haben
aus längst vergangenen Tagen.


Was die alles sahen, beizeiten,
was sich zutrug, damals, bei Armen und Reichen,
und hinter den Spiegelglastoren,
wurde gelebt, gestorben und geboren.



Und die alten Riesenbäume
in so manchem Park oder Hof,
geben der Großstadt Luft und Träume,
machen sie weniger anonym und trostlos.




In den Auslagen allerfeinst, liegen
schön drapiert und ausgepriesen,
edle Stücke; locken zum Kaufen.
'He, bleib' stehen, nicht vorbeilaufen!'




Taschen und Gewand,
Bücher und manch'  Pfand
und Blumen wie Gestecke
man am liebsten mitnehmen täte.



Diese Schaufensterpuppe da,
ich in einer toller Perspektive sah,
so daß ich sie knipste und dann dachte:
'Was die so sieht alle Tage!'

Steht in ihrem Schaufenster,
adrett und schick
und es schweift ihr Blick
auf die Leute, vom Baby bis zum Rentner.

Sieht die Autos vorbeifahr'n
und die rote Straßenbahn
und jene Dame da,
welche sie genau ansah.




Kann ja selbst nicht davon gehen
von ihrem Fensterplatz,
steht da und läßt geschehen,
das Interesse, die Neugier, das Gestarr.

Hallo schöne Puppe,
würdest Du nicht lieber
ins Grüne blicken
als auf vorbeihetzende Leute, immerzu.




Komm', ich nehm' Dich bei der Hand
und zeig'  Dir mein Natur-Land,
denn was nützt Dir Kleidung und Tand,
bist Du gefangen hinter gläserner Wand!





Jedoch auch ich eile vorbei,
Richtung U-Bahn,
vorbei an Apotheke, Boutique und Konditorei,
Richtung heim, dann.




Enteile dem Großstadttheatertreiben
mit Bahn, Bus und Automobil
wieder Richtung Garten, Blumen, Weiden,
auch wenn ich gebor'ne Wienerin bin.

Da bin ich lieber eins
mit Natur, Wald und Au.
Häuserschluchten sind nicht meins,
Lärm, Staub, Menschen, Radau.




Wenn schon Rauschen
dann das der Bäume,
das läßt sich nicht erkaufen,
ist schöner als mancher Traum.




Eins mit der Natur, Sonne und Regen,
ist Herz erfüllend und ein Segen,
schöner kann keine Auslage sein
und wär' sie noch so fein!!!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Luna, 5.10.2009
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



An den Mond

Füllest wieder Busch und Tal
Still mit Nebelglanz,
Lösest endlich auch einmal
Meine Seele ganz; Breitest über mein Gefild
Lindernd deinen Blick,
Wie des Freundes Auge mild
Über mein Geschick.
Jeden Nachklang fühlt mein Herz
Froh- und trüber Zeit,
Wandle zwischen Freud' und Schmerz
In der Einsamkeit.
Fließe, fließe, lieber Fluß!
Nimmer werd' ich froh;
So verrauschte Scherz und Kuß
Und die Treue so.
Ich besaß es doch einmal,
was so köstlich ist!
Daß man doch zu seiner Qual
Nimmer es vergißt!
Rausche, Fluß, das Tal entlang,
Ohne Rast und Ruh,
Rausche, flüstre meinem Sang
Melodien zu!
Wenn du in der Winternacht
Wütend überschwillst
Oder um die Frühlingspracht
Junger Knospen quillst.
Selig, wer sich vor der Welt
Ohne Haß verschließt,
Einen Freund am Busen hält
Und mit dem genießt,
Was, von Menschen nicht gewußt
Oder nicht bedacht,
Durch das Labyrinth der Brust
Wandelt in der Nacht.

(Johann Wolfgang von Goethe)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~




 dieses stück eigenes land
mutet gütlich an 
still
keinesfalls traurig
von aller strenge gelöst
sonnenschein 
bäume wachsen gen himmel
hier bin ich eins mit der erde 
und mensch
hier tragen 
alle meine sinne
den sieg davon 
hier brauche ich kein wissen 
hier darf ich einfach nur sein

Danke Rachel für diese Zeilen
und daß ich sie in meinen Blogs verwenden darf!
Dieses Gedicht spricht mir nicht nur aus der Gartenseele.

In der Au gab es einen Platz,
den es so nicht mehr (durch Abholzung) gibt.
An diesem Ort ist mir auch immer
"das Herz aufgegangen" und
nicht anderes sagt Rachels Prosa aus.



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



 ANGST  


- ein großes Wort,
denn sie wohnt in jedem Ort.
Du trägst sie oft in deinem Herzen,
sie bereitet dir manch' Schmerzen.
Hast du Angst vor dem Alleinsein?
Oder vor Trug und falschem Schein?
Schau deinen liebsten Menschen an -
was so wunderbar begann -
kann denn Liebe nicht auch erkalten,
plötzlich in tausend Stücke zerfallen?
Und dein Leben - heute heiter und ungetrübt -
auch im Glück gibt's kein Zurück.
Bist du der Schatten deiner selbst,
daß du dich selber nicht mehr erkennst?
Bedeutet der Andere dein Leben?
Hast du Angst zu vergeben?
Geh' nicht den Weg der Angst!
Viel zuviel von dir verlangst!
Lass' den Verstand im Hintergrund,
sonst ist dein Herz vor Ängsten wund!

April 1974
(Diese Gedicht habe ich mit 17 1/2 Jahren geschrieben....)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



ROSENGEDANKEN
~~~~~~~~~~~~~~~~

....ich liebe Eure Blüten,
jede hat ihre eig'ne Form,
will Euch stets behüten....
und Ihr macht mir Arbeit, oft enorm.....

Ich glaube an Eure Seele,
ich spüre sie sehr oft....
nicht gut behandelt, wehe!
Schon gibts Schmach ganz unverhofft.

Ich habe Euch in meinem Garten
und damit nicht am besten Platz,
denn die Nachbarin, die Au, ich kann Euch sagen....
die ist oft hier zu einem feuchten Schwatz.

Deshalb grüßt Ihr sie mit Krankheit,
und ich versuche zu heilen,
Aber...so ist wohl die Wahrheit,
Pilz und Tau sind nicht zu vermeiden.

Trotz all der Undinge,
erfreut Ihr mein Herz...und seht,
so gerne ich meine Zeit verbringe
bei Euch im Rosenbeet.

All die Farben und Formen,
Düfte und Lieblichkeiten,
aber auch die stacheligen Dornen
vereint Ihr, die Blumenhoheiten.

Ohne Euch möchte ich nicht sein,
Ihr krönt meinen Garten mit Eurer Blütenpracht
und Düften ganz fein
Ihr Rosen, Ihr, bei Tag und bei Nacht.

Luna, am 25.9.2009
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



 

WALDNACHT



Vöglein sich zur Ruh' begeben,
alles flüchtet vor der Nacht,
doch die Eule kommt zum Leben,
Und ist schon aufgewacht.
Gutes schlafet in den Nestern,
doch der Feind, der schleicht umher,
späht hinauf auf hohe Äste,
findet aber alles leer.
Wär's auch so im Menschenkreise,
daß der Feind vergebens späht!
Aber dort dringt er ganz leise
in das Herz, das offen steht.
Finster wird's im Wald dort oben.
Und das Dunkel hat die Macht.
Von Geheimnissen umwoben,
schaurig schöne Waldesnacht!


Frühes Gedicht meines Vaters
Gustaf A.Neumann (Gedicht vor 1942)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~




TRÄUMEREI
 
 
Trunken der schwelgenden Pracht
schaue ich manche Nacht
nach den Sternen.
Schwindet dann Enge und Zwang
weilet mein Auge lange
in den Fernen.
Wunderberauscht von dem Klang
horche und lausche ich bang.
Nachtwind lispelt und raunt,
daß auch das Käutzchen staunt
in den Zweigen.
Der Wind weht lau
im weiten Raum.
Am Wiesensaum
erschillert Tau.
Gedicht meines Vaters Gustaf A.Neumann
vor 1942
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


WAR ES NICHT ERST GESTERN.....?


War es nicht erst gestern,
als ich ein Baby war?
Als mich liebevolle Hände
versuchten zu behüten
vor Schmerz und Leid?

Als bereits so manch geschah,
was ich damals nicht verstand,
mein Vertrauen stark erschüttert hat....
war es gestern?

Als ich mein Italien
erleben durfte, wie es heute nicht mehr ist,
als die Strände sauber und leer,
und das Meer MIR allein gehörte?

War es nicht erst gestern,
als ich in die Schule kam?
War es nicht erst gestern,
als ich mehr Probleme bekam?

War es nicht erst gestern,
als ich vierzehn Jahre alt war?
Als ich meiner ersten Liebe begegnete,
Tagebücher beschreiben dies...
war es nicht erst gestern?

Als ich zu heißer Musik tanzte,
ganz kurze Zeit mich frei fühlte?
War es nicht erst gestern,
als meine Haare reichten bis zur Hüfte?

Als ich meinen Mann kennenlernte,
mich in ihn verliebte?
Sein Wesen und seine Art lieben lernte?
Seine Fürsorge und seine Liebe zu mir?

War es nicht erst gestern,
als ich meine Kinder bekam?
Als sie klein und hilflos
in meinen Armen lagen?

War es nicht erst gestern,
als für sie die Schulzeit begann?
Und als ich mein Geschäft eröffnete,
damals, es war doch erst gestern?

Und später, als die Krankheit über mich kam,
wie ein Grauschleier sich auf mein Leben legte?
Als ich begann zu malen
und die Freude neu über meinen Garten war?

Und da steh ich jetzt,
und fühle mich wie sechszehn
und doch, ich bin es schon lang nimmermehr,
und doch, das Feeling in meinem Herzen
ist noch da,
mein Körper aber sich wie hundert fühlt.

War es nicht erst gestern?
Ist es schon heute?

3.9.2009
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


HERBSTAHNEN
...es wird...
...es wird langsam schon dunkel.....
...es wird langsam bunter.....
...es wird melanochlisch und bedachter.....
...es wird nebeliger, sachter.....
...es wird Zeit, Abschied zu nehmen....
...es wird......wir es ohnedies schon kennen, aber
...es wird bald soweit sein.....
Luna, am 5.9.09 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~




Herbsttag
~~~~~~~~~~~
Dies ist ein Herbstag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.


O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.


Friedrich Hebbel
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



Dieses ist vom 11.10.1973

Wie ein Zauber.........................

....................rosa Nebel,
blauer Satin, beschlagen mit gold'nen Nägeln,
die Stimme, die Dich ruft,
bunte Blumen voller Duft,
so warm und lind,
sind Luft und Wind,
glitzernde Sterne am Himmelszelt,
glückiche Stimmung, die jeder kennt,
klopfendes Herz, das erbebt,
ein Leben, welches entsteht,
Morgentau, der kristallen vom Baume fällt,
des Waldes wildes Rauschen,
und des Herbstes Feuer rauchen,
des Meeres kühles Tosen,
der Stoz der letzten Rosen,
der zarten Fresien Lieblichkeit,
und Träume fliehen - so weit,
schwere Musik, süße Geigen,
des Frühlings Blütenreigen,
Sonne, strahlend herunter lacht,
Papa Mond in der Nacht,
oh, ihr hohen Berge,
zu denen ich empor sehe,
Tod und Leben,
ewiges Kommen und Gehen....
Gott Vater mir den Wink gegeben
und zeigt mir diesen einen Menschen,
dem mein Herz muß gehören
und meine Sinne betören...............

....................................hüllen Dich ein,
wie ein Zauberreim -
dieses Glauben kann allein,
nur in Hoffnung die Liebe sein......................
11.10.1973
------->Dieses Gedicht habe ich als 17 jährige geschrieben. Knapp, bevor ich meinem Mann
                                 kennen- und liebengelernt habe.
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Sonntag, 4. Oktober 2009



Spüren.......
Tatanga Mani,
Häuptling der Indianer


Weißt du, daß die Bäume reden?
Ja, sie reden.
Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst.
Aber die weißen Menschen hören nicht zu.
Sie haben es nie der Mühe wert gefunden, uns Indianer anzuhören, und ich fürchte, sie werden auf die anderen Stimmen in der Natur nicht hören.
Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren: manchmal etwas über das Wetter, manchmal über Tiere, manchmal über den Großen Geist.
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Herbsttag

Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los. Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

(Rainer Maria Rilke)
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 Dazu mein Gedicht vom 1973:
Herbstbeginn
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 Bald stirbt der Wald, das Feld,
Gevatter Herbst schlägt auf sein Zelt.
Waren Träume jene sonnigen Tage,
an denen ich lag an des Meeres Strande?
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So manches Blatt wird gelb oder rot,
fällt es zu Boden - ist es dann tot?
Doch vergiß' solche Gedanken,
denn die Natur ist ohne Schranken!
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Werden die Tage auch kürzer,
immer dunkler, vielfach düster....
wenn Leute Herbstfeuer entzünden,
bald Nebelstreif' von der kalten Zeit künden.
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So senke nicht hoffnunglos den Blick,
dreh' Dich nicht um, schau' nicht zurück,
denn eh Du Dich besonnen
hat ein neuer Frühling begonnen!
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Mein Gedicht vom 23.9.1973(ich war 17 Jahre alt)
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 Meine Bilder

Meine Bilder erzählen
so manche Geschichte aus meiner Seele.
Fühlst Du ihn auch - so manchen Gedanken,
welche sich ihrer entwandten?


Muß ich Dir erklären,
oder kannst Du Dich wähnen,
fühlst Du das Vibrieren
auch ohne Bilder malen und signieren?


Jedes Gedicht, jedes Bild
darauf zielt,
Dein Gemüt zu erreichen, Zwiesprache
mit Dir zu halten.

~
Luna, 2.10.09
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Am Weiher die Schwäne
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Am Weiher die Schwäne,
im letzten Abendrot,
die schöne Familienszene,
welche sie mir boten dort.

Und der Herbst zog herauf
mit seinen dunklen Erdfarben,
das ist der Zeiten Lauf,
der Lauf von Monaten und Tagen.

Dunkel wirkt der Weiher, schimmernd,
umrandet noch von Rot, Gelb, Grün,
und der Abendsonne Farbe, welche sinkend,
nur mehr Ahnung ist und dennoch schön.

So wie der Schwanenvater aufmerksam und horchend,
seine Familie bewacht,
möchte ich gerne sorgend,
sein, und - auf diese Natur bedacht.
Luna, 27.09.09
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